Tina

Sie war nur noch ein Stück Fleisch. Ein solches, das aus drei Löchern bestand. Löcher, die alle ihre Verwendung gefunden hatten. Der Schmerz in ihrem Hintern ließ langsam nach – die fortgeschrittene Dehnung machte es möglich. Doch das Gefühl von zwei glitschigen Schwänzen, die in ihr wühlten wie lebendige Aale, blieb abstoßend.
Van Knauer und Jonas stöhnten animalisch. Keuchten wie brünstige Eber, die vollends ihren primitiven Instinkten verfallen waren. Sie rammelten sie. Nahmen sie. Forderten alles. Die Zeit verstrich. Tina konnte nicht sagen, wie lange der Akt dauerte. Für sie war es eine Ewigkeit. Sie versuchte, sich in Gedanken an einen anderen Ort zu flüchten. Irgendwohin, wo nur Gutes auf sie wartete. Ihr Backofen. Mehl. Zucker. Der Duft nach Kuchen und Schokolade. Und David.


Jonas, der sich mit einer Hand auf dem Bett abstützte, knetete mit der anderen ihre Brüste im Wechsel. Er versuchte, sich ihr zu einem Kuss zu nähern, doch wie schon beim letzten Mal drehte sie im letzten Moment den Kopf weg. Unterkriegen ließ er sich von der Abfuhr nicht und begann, an ihrem Ohr zu lecken.
Stoß um Stoß ließ Tina beben. Ihre Atmung ging schnell, ihre angespannten Bauchmuskeln brannten erschöpft. Als der Assistent jäh inbrünstig aufstöhnte, stieß sein Becken ruckartig vor und zurück, als bekäme es Stromschläge. Das war der Moment, in dem er seinen Samen in ihr entlud, sie vollpumpte und mit seiner DNA markierte. Und es wollte kein Ende nehmen. Schwall um Schwall der widerlichen Flüssigkeit füllte sie aus. Als er seinen Penis endlich in den Feierabend schickte und sich keuchend nach hinten auf den Rücken fallen ließ, sickerte sein heißes Sperma träge aus ihr heraus, zog glänzende Fäden zwischen den geröteten Lippen.


Van Knauer schien vom Ejakulat seines Assistenten, der von Tinas Vagina abwärts zu ihrer Hinterpforte und auf seinen Schwanz lief, nicht zu stören. Im Gegenteil. Er fickte schneller, geschmiert von Sekret des Mannes, der langsam zur Ruhe kam und nach seinem Bademantel griff.
Der Penis des Bonzen kannte keine Gnade. Nahm sie gierig und zielstrebig. Genoss ihre Tiefe und Enge. Plötzlich hielt er inne und warf sie ab. Sie quiekte vor Überraschung und landete auf dem Rücken. Van Knauer wuchtete sich auf die Knie, zog Tina an den Unterschenkel zu sich heran und presste ihr abermals die Beine so fest auf die Brust, dass ihr die Luft wegblieb. Ihr Gesäß reckte sich dabei etwas empor. Ihre Klitoris glänzte feucht. Dann führte er seinen Penis in ihren Hintern zurück. Bumste sie bis zum Anschlag. Tiefer ging es nicht mehr. Das Gefühl, das in ihrem Inneren entstand, war abartig. Er hatte keine Gnade mit dem Fickstück vor sich. Dehnte sie und nahm sie ein.
Ihr Bauch zuckte bei jedem Stoß. Die Brüste hoben und senkten sich wie bei einem Sprint. Und dann war da sein Blick. Mehr Tier als Mensch, gesteuert von Trieben, nicht von Gefühlen. Seine Augen fixierten sie, bohrten sich in ihren Kopf. Er schien jeden Moment ihrer Anstrengung, ihrer Qual, zu genießen.
Sie versuchte, seinem Blick mit all der Stärke, die sie aufbringen konnte, standzuhalten. Aber das Hämmern in ihr machte das unmöglich. Es fiel ihr schon schwer genug, nicht unkontrolliert zu Ächzen. Wie sollte sie da ein Blickduell gewinnen?


Tina wandte den Kopf ab. Hitze der Scham brannte auf ihren Wangen. Schweiß trat aus jeder Pore ihres Körpers. Und wie, um ihr Schicksal noch zu verschlimmern, stöhnte ihr Peiniger lauter, stieß abermals schneller zu. Er würde jeden Moment seinen Orgasmus haben. Da war sie sich sicher. Sie machte sich auf das gefasst, was er in wenigen Augenblicken in ihren Hintern pumpen würde. Auf die Hitze, die sein Sperma mitbringen würde. Und den Moment danach, wenn sie es wieder loswerden musste …
Van Knauer brüllte tiefkehlig und spritze ab. Wie auch Jonas stieß er Unmengen seines Spermas in Tina. Wurde nur behäbig langsamer. Ihr kam es vor, als würde der Moment ewig dauern. Doch dann war er fertig. Hatte sich entleert, alles abgegeben, was abgegeben werden konnte. Als er seinen Penis entfernte, pochte ihr Loch ungehalten und sie spürte sofort, wie etwas Heißes austrat und an ihr herunterlief.
Ich habe es geschafft!, schoss ein Gedanke durch ihren Kopf. Ich habe es wirklich überstanden!
Ihre Augen suchten David, der wie ein Trauerkloß die Besamung seiner Frau beobachtet hatte. Er war still, atmete nur ganz langsam. Tina wollte sich zur Seite drehen, doch van Knauers Stimme ließ sie innehalten.
»Bleib liegen, Schätzchen«, flötete er. Sie runzelte verwundert die Stirn. Es ist vorbei, dachte sie irritiert. Was könnte jetzt noch kommen? Jonas, der müde aussah und langsam seinen Mantel zuband, wirkte nicht so, als wäre er fit für eine zweite Runde. Auch van Knauer konnte nach nur zwei Minuten nicht erneut einsatzbereit sein. Der Millionär erkannte ihre Verwirrung.
»Die zwei Stunden sind nicht um«, begann er zu erklären. »Und nur, weil du fertig bist, gilt das nicht automatisch für deinen Mann.«
Tina verstand nicht. Davids fragender Gesichtsausdruck ließ darauf schließen, dass er ebenfalls verwirrt war.
»Seit über einer Stunde vergnügen wir uns mit dir. Und du hast tapfer mitgemacht. Hart gearbeitet und viel ertragen. Du hast mir gezeigt, dass du für eure Zukunft gekämpft hast. Dein Mann hingegen …«
Van Knauer sah David abschätzig an. »Hat nur dagesessen und zugeschaut.«
»Und das war sicherlich auch nicht toll«, zischte Tina und funkelte den Millionär an. Dieser zuckte mit den Schultern.
»Und doch ist er jetzt an der Reihe mir zu zeigen, wie sehr er das, was du getan hast, tatsächlich wertschätzt.«
Mit einer Handbewegung wies er Jonas an, die Handschellen zu öffnen. Der Assistent holte einen Schlüssel und nur einen Moment später war der Cuckold frei.


»Steh auf«, forderte van Knauer. Sein Angestellter zögerte zunächst, doch dann erhob er sich. Kaute nervös auf seiner Unterlippe, während sein Blick zwischen Tina und den beiden Männern hin und her sprang.
Soll er mich jetzt auch noch bumsen?, fragte sie in Gedanken und versuchte, sich vorzustellen, in welcher Form das eine Strafe für ihn sein sollte.
»Säubere sie!«, durchschnitt die strenge Stimme des Reichen ihre Überlegung.
»W-wie bitte?«, krächzte er.
»Du sollst sie sauber machen!«
David sah sich fragend um, als würde er ein Tuch oder dergleichen suchen. Van Knauer lachte laut auf.
»Mann, du sollst sie sauberlecken! Mit deiner verdammten Zunge!«
Tina keuchte schockiert und auch von ihrem Mann kam ein Geräusch, das in seinem Klang irgendwo zwischen Überraschung und Ekel kursierte.
»I-ich soll …«
»Sie sauberlecken. Sieh dir doch an, wie sie aussieht. Ganz verschmiert.«
David war wie versteinert. Rührte sich nicht. Tina konnte seinen Kopf rattern hören.
»Nein«, stammelte er. »Das ist doch … das geht nicht …«
Van Knauer, der noch immer neben seiner Frau im Bett hockte, sah ihn fordernd an. »Deine bessere Hälfte hat sich für die Scheiße, die du verzapft hast, im wahrsten Sinne des Wortes den Arsch aufgerissen. Du solltest dir die Frage stellen, ob ihr Opfer nicht eine Tat deinerseits verdient hat!«
»Aber …«
»Um mal Klartext zu reden, Meyer: Hier gelten immer noch meine Regeln. Spielst du nicht mit, ist das okay. Du bist ein freier Mann. Aber dann platzt unser Deal und wir brechen den Scheiß hier ab. Und weißt du was? Ich sage es erneut: Dann war all das, was deine Frau durchgemacht hat, für die Katz!«
David schluckte laut. Tinas Herz polterte, Eis floss durch ihre Adern. Was der Millionär da forderte, war obszön, ekelhaft, unmoralisch. Sie konnte gut verstehen, dass ihr Gatte sich weigerte. Sie saugte nachdenklich an ihrer Lippe. Aber sein Chef hatte recht, zumindest ein bisschen. Alles, was sie erlebt hatte, wäre umsonst gewesen – wenn David kniff. Immerhin war all das hier seine Schuld – also sollte er gefälligst seinen Teil dazu beitragen.

David

Das konnte der Mistkerl nicht von ihm verlangen. Und auch Tina nicht, deren Augen streng auf ihn gerichtet waren. Sie sagte nichts, doch gab sie ihm mit ihrer Körpersprache zu verstehen, dass er keine Wahl hatte. Einen Abbruch würde sie nicht gutheißen. Und in seinem Hinterkopf winselte eine leise Stimme, dass sie im Recht war.
Er atmete schwer. Sein Herz raste vor Anspannung.
»Also?«, hakte sein Chef nach und genoss jede Sekunde seiner Dominanz. »Lecken oder Abbruch?«
David zögerte. Wog ab. Und kam zu dem Schluss, dass all das nur glimpflich endete, wenn er mitspielte. So trat er einen zögerlichen Schritt vor. Van Knauer grinste triumphierend. Auch Jonas bleckte die Zähne.
»Wofür hast du dich entschieden?«
Er wollte es hören. Es zu sehen reichte nicht.
»Fürs … lecken.«
»Im ganzen Satz.«
David stöhnte frustriert. »Ich werde sie … sauberlecken.«
»Du wirst? Das klingt so, als würdest du es müssen. Das will ich nicht hören. Willst du es auch?«
Er hielt inne. Grübelte. Nein, er wollte es nicht. Oder doch? In ihm regten sich Schuldgefühle. Nahmen sein Denken ein. Er musste seinen Teil dazu beitragen. Sein Mund öffnete sich automatisch. Auch, wenn es ihm schwerfiel, er sprach die Wahrheit. »Ich will es.«
Van Knauer wies mit einer Hand auf das glänzende Schlachtfeld zwischen Tinas Beinen. »Na dann …«
David erreichte das Bett. Langsam ließ er sich auf die Matratze sinken. Kroch zu seiner Frau, die ihn streng, aber irgendwie auch besorgt ansah. Ihre Blicke trafen sich. Klebten aneinander. Dann zuckte ein Lächeln über ihre Lippen, das sagte: Es ist gleich vorbei.


Er nickte. Fixierte sich auf ihren Unterleib. Auf das Sperma, das aus ihr quoll und an ihr herunterlief. Ihm wurde schlecht. Sein Magen rebellierte. Speichel flutete seinen Mund. Aber er ignorierte diese Zeichen. Kroch weiter, war nun so nahe, dass er den moschusartigen Geruch der vermischten Sekrete wahrnehmen konnte.
Er atmete tief durch. Seine Nasenspitze berührte beinahe Tinas Haut. Er sah ihre geröteten Schamlippen und ihren weit geöffneten Anus, der noch immer regelmäßig zuckte. Nun komme ich doch noch dazu, sie am Arschloch zu lecken, dachte er grimmig. Er öffnete seinen Mund. Streckte die Zunge aus. Hielt inne. Zog sie zurück. Überlegte und kämpfte mit seiner Abneigung. Dann tat er es. Zwang die Zunge wieder heraus, berührte mit derer Spitze eine der überfluteten Hautfalten.


Ein salziger, leicht bitterer Geschmack machte sich bemerkbar. Er schauderte. Stöhnte. Und leckte. Schlabberte ihr das körperwarme, glibberige Sekret von den Lippen. Kniff die Augen zusammen, höhlte ihre Spalte aus.
Tina zuckte gelegentlich. Sie hatte eine Hand auf seinen Hinterkopf gelegt und streichelte ihn sanft. Schenkte ihm Kraft für seine Aufgabe. Es schmatzte zwischen ihren Beinen, während Zungenschlag um Zungenschlag das reinigte, was van Knauer und Jonas hinterlassen hatten. Als ihre Vagina endlich sauber war, glitt er tiefer. Würgte einmal, wanderte den klebrigen Pfad hinab zu ihrem anderen Loch. Putzte es und auch die Haut drumherum. Sein Magen protestierte, aber er setzte sein Tun fort. Nahm alles in sich auf. Und dann war es geschafft. Der Millionär klatschte ihn befreiend auf den Rücken.
»Das sollte genügen«, sagte er und tätschelte im Anschluss daran Tinas Bauch, der überrascht zuckte. »War ein geiler Fick.«
Ohne weitere Worte erhob er sich und verließ nackt das Zimmer, dicht gefolgt von seinem Speichellecker Jonas, der dienend van Knauers Bademantel über der Schulter trug. Zurück blieb ein Paar – still, verschwitzt, beschmutzt, das den Männern schweigend hinterher sah. Als sich die Tür mit einem finalen Klacken schloss, waren sie frei.

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