Dieser Blogbeitrag liest sich wie eine Kurzgeschichte. Oder wie ein Thriller. Oder wie ein Mix aus beidem. Aber beurteile das selbst, lieber Leser, liebe Leserin.
Die folgenden Zeilen haben es auf jeden Fall in sich – und sie bergen einen Plottwist, der es zumindest für mich ziemlich in sich hatte. Es geht um einen Stalker, um die negativen Seiten meines Berufes und um eine Erfahrung, die mich ordentlich zum Nachdenken gebracht hat.
Angefangen hat alles wie folgt …
🔥 Erotikmesse, Fans und jede Menge Haut
Ich bin nicht oft auf Erotikmessen oder Fanevents. Wenn doch, dann meistens als Besucherin, die auf der Suche nach neuen Toys, Büchern oder heißen Bühnenshows die Blicke schweifen lässt.
Doch manchmal, etwa einmal im Jahr, lasse auch ich mich als Darstellerin eines der Labels buchen, mit denen ich den einen oder anderen Dreh hatte. Solche Teilnahmen sind wichtig, da sie die Fanbindung pushen und dem Studio mehr Traffic bringen.
Was ich auf einer solchen Messe mache?
Nun …
Ich ziehe mich heiß an. Quatsche viel, mache noch viel mehr Fotos und ja – ich lasse auch Körperkontakt zu. Eine Umarmung da, ein kleines Streicheln dort. Meistens sind die Fans so lieb und gut erzogen, dass es für mich erträglich – ja, sogar angenehm – ist.
Ab und an zeige ich etwas mehr Haut, lasse mal das eine oder andere Kleidungsstück weg. Aber immer so, dass ich mich dabei wohlfühle.
Einige Fans sind allerdings etwas spezieller. Sie tatschen mehr, was bis zu einem gewissen Grad von mir toleriert wird. Werden sie frech, genügt ein Wink zur Security, die immer am Start ist, und der »Fan« wird in die hinteren Reihen verwiesen.
Das passiert mehrfach an einem normalen Messetag. Reine Gewöhnungssache.
Doch bei meiner letzten Messe – aus Pseudonymschutzgründen schreibe ich nicht, auf welcher – habe ich einen neuen Typ Fan kennenlernen müssen:
den Stalker.
Brrrr. Gänsehaut.
Und das, obwohl zunächst alles ganz harmlos angefangen hatte.
👀 Mein Stalker in der ersten Reihe?
Ich hatte gerade einen Auftritt auf einer Bühne.
Keinen Livesex. Nö.
Ich posierte für Fotos, beantwortete ein paar Fragen, ließ jede Menge Bilder von mir machen und bewarb die letzten Produktionen des Studios, in denen ich mitgewirkt hatte.
Dabei ließ ich meinen Blick oft durchs Publikum schweifen.
Das Witzige an solchen Messen: In der ersten Reihe stehen oft die Profis. Gute Kameras, lange Stative, treue (Fan-)Seelen.
Und genau da stand er.
Ein Mann in normaler Größe. Kurzes, fast schwarzes Haar. Europäisch. Kleine Augen. Durchschnittlich gebaut. Glänzende Haut. Ein breites Grinsen.
An sich ein ganz normaler Mann.
Ein Mann, der mich wie gebannt beobachtete. So wie alle anderen, die als Zuschauer vor der Bühne standen.
Daher beachtete ich ihn auch nicht weiter.
Doch halt – es geht noch weiter!
Derselbe Messetag, nur etwas später.
Ich mische mich unters Volk. Lasse abermals Fotos mit mir machen, blödele mit anderen Darstellerinnen und Darstellern herum, die man auf solchen Messen eben so trifft.
Und irgendwann ist Pause.
Ich gehe mit einer Co-Darstellerin zu einem Foodtruck. Wir schwatzen und kichern, erzählen uns von den Ereignissen des Tages.
Plötzlich fällt mein Blick auf einen Mann, der nur zwei Wartende hinter uns in der Schlange steht:
Es ist der Typ mit den schwarzen Haaren und den kleinen Augen.
Unsere Blicke treffen sich – und er wendet sich scheu ab.
Auch das: vollkommen normal!
Das Leben besteht aus lauter Zufällen – also darf auch dieser Fan im selben Moment in meiner Warteschlange stehen. Die Halle und der Foodtruck gehören schließlich nicht mir. Gleiches Recht für alle.
Also weiter.
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📸 Und schon wieder er …
Später dann ein Meet and Greet.
Ich sitze an einem langen Tisch, zusammen mit einem bunten Haufen aus Pornodarstellern beider Geschlechter. Es wird viel gelacht, geredet und unterschrieben.
Tja, ratet mal, wer dann wieder vor mir stand.
Der Mann von vorhin.
Er lächelte mich wortlos (!) an, ließ sich ein Foto unterschreiben, machte ein Selfie mit mir – und war dann wieder weg.
Bis auf die Tatsache, dass er meiner Erinnerung nach nichts gesagt hatte, auch vollkommen normal. Er durfte an diesem Meet and Greet teilnehmen – warum auch nicht?
Doch mittlerweile ging er mir nicht mehr aus dem Kopf.
Nicht, weil ich ihn als unangenehm empfand. Dazu gab es keinen Anlass. Ich hatte ihn aber schon dreimal an jenem Tag gesehen – und das ist einprägsam.
Der Tag endete.
Der nächste Messetag kam.
Und weiter ging es.
Mein Programm war fast identisch mit dem vom Vortag. Als ich dann wieder auf der Bühne stand, musste ich schon schmunzeln, als der beinahe Schwarzhaarige wieder in der ersten Reihe auftauchte – fast an derselben Stelle.
Ich schmunzelte innerlich und freute mich darüber, dass ich offenbar einen solch treuen und interessierten Fan hatte.
Das änderte sich jedoch, als er später wieder in einer Schlange hinter mir stand.
🍟 Langsam wurden es mir zu viele Zufälle
Wieder stellte ich mich an, um an einer Pommesausgabe etwas Leckeres abzustauben.
Dieses Mal ohne Begleitung.
Da mich das Treiben auf einer solchen Messe sehr interessiert, beobachtete ich die Leute, sah mich um – und entdeckte ihn.
Nur knapp anderthalb Meter hinter mir.
Und ja – er sah mich direkt an.
Ich wandte mich wieder um und hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass es mittlerweile zu viele Zufälle wurden.
Ich bestellte meine Pommes und verkroch mich mit der heißen Schale und dem Holzpiekser in den Backstagebereich.
Dort vergaß ich ihn irgendwann.
Bis zum Meet and Greet.
Ich saß wieder an einem langen Tisch. Wieder eine Darstellerin unter vielen.
Und wieder trat der Mann vor mich.
Ich weiß noch genau, wie ich die Stirn gerunzelt hatte. Doch ich konnte mich zu einem pflichtbewussten Lächeln durchringen – im Grunde hatte er mir ja nichts getan.
Ich unterschrieb wieder ein Foto und war mir ziemlich sicher, dass es das gleiche Motiv wie am Vortag war – nur eben ohne Autogramm.
Wieder war er still.
Doch ich beschloss, das zu ändern.
»Bist du morgen auch hier?«, fragte ich ihn und zwinkerte ihm zu.
Ich gab mich locker und entspannt.
Er schüttelte jedoch den Kopf und verneinte.
Ich fragte ihn, warum nicht, denn aller guten Dinge sind bekanntermaßen drei. Damit wollte ich ihm signalisieren, dass ich ihn nicht vergessen hatte.
Seine Gegenfrage hat mich dann tatsächlich aus den Socken gehauen.
»Warum sollte ich morgen kommen? Du bist doch nicht da.«
Klingt zunächst banal, doch ich erkläre es:
Die Messe ging über drei Tage. Ich hatte mich aber nur für die ersten beiden buchen lassen. Dies hatte ich meiner Social-Media-Community angekündigt.
Seine Worte bewiesen mir also, dass er sich mit mir auseinandergesetzt hatte.
Woher hätte er sonst wissen sollen, dass ich an Tag drei nicht auftreten würde?
Auch zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Mann nichts zu Schulden kommen lassen. Er durfte nur wegen mir diese Messe besuchen.
Hey – ich bin durch meine Arbeit in gewissem Maße eine öffentliche Person. Ich darf mich über Fans nicht beschweren.
And by the way: Das mache ich auch nicht wirklich.
Doch irgendwie vermittelte er mir ein seltsames Gefühl.
Diese Zufälle. Die Warteschlangen. Die Bühnenauftritte. Die Meet and Greets.
Und vor allem sein Schweigen, das sich erst lockerte, als ich ihn direkt angesprochen hatte.
🏨 Mein Stalker im Hotel? Jetzt wurde es unheimlich
Dann wurde es kurios.
Abends erreichte ich das Hotel, in dem der Veranstalter ein Zimmer für mich gebucht hatte.
Und ratet mal, wen ich in der Lobby gesehen hatte?
Genau.
Den Fan mit den fast schwarzen Haaren.
Das war dann aber auch wirklich unheimlich.
Brrrrrrr.
Er saß an einer Bar, deren Tresen so aufgestellt war, dass die Trinkenden die Lobby voll im Blick hatten.
Als er mich bemerkte, winkte er sogar.
Ich erwiderte den Gruß halbherzig und verschwand direkt im Aufzug.
Woher wusste er, in welchem Hotel ich war?
Oder war es wieder nur Zufall?
Rechnerisch langsam ziemlich unwahrscheinlich …
Doch woher konnte er das Hotel erfahren haben?
Nicht von mir – denn solche sensiblen Dinge verbreite ich NIE!
Jemand muss geplaudert haben – trotz Datenschutz und Co.
Eigentlich nutze ich nie Türketten, doch in diesem Fall hätte ich mich über eine solche in meinem Hotelzimmer sehr gefreut.
Stattdessen trieb mich meine Verunsicherung dazu, meinen Koffer so vor der Tür zu platzieren, dass es einem eventuellen Einbrecher zumindest etwas schwerer fallen würde, mich im Schlaf zu erwürgen.
Irgendwie war ich mir sicher, dass dieser Typ auf meiner Etage ein Zimmer bezogen hatte – gewundert hätte es mich zumindest nicht.
Zum Glück hat sich dieser Verdacht nicht bestätigt.
Oder besser gesagt: Ich habe ihn nicht gesehen.
Was natürlich nicht heißt, dass er nicht da war.
Oh Gott, ich wurde richtig paranoid!
☕ Frühstück mit meinem »größten Fan«
Der Tag endete.
Der neue begann.
Ich erwachte mit knurrendem Magen. Eigentlich wollte ich direkt abreisen, überredete mich selbst aber noch dazu, das gebuchte Frühstück wahrzunehmen.
Ein Fehler.
Denn wer saß da?
In prominenter Position, die ihm einen perfekten Blick auf den Eingangsbereich des Restaurants ermöglichte?
Jepp.
Mein größter Fan.
Das anschließende Essen schmeckte mir nicht.
Nicht, weil es schlecht war, sondern weil ich mich fortlaufend beobachtet gefühlt hatte.
Ich aß schnell auf und verschwand dann – unter seinen wachsamen Augen.
Wieder nur ein Zufall?
Ich wollte nicht mehr daran glauben.
Das führte dazu, dass ich in der Tiefgarage ganz genau hinsah, ob in einem der stillen und schlafenden Autos irgendwo ein dunkler Haarschopf zu erkennen war. Mit einem Gesicht darunter, das mich beobachtete.
Doch ich hatte Glück und konnte ihn nirgends entdecken.
Trotzdem fuhr ich aus Angst, er könnte mich verfolgen, auf mehreren Umwegen nach Hause.
Erst als ich mir sicher war, dass im Rückspiegel nichts Verdächtiges geschah, bog ich schließlich in mein Wohnviertel ein und parkte das Auto.
Ich sah ihn ab diesem Zeitpunkt nicht wieder.
Und irgendwann war er vergessen.
🎬 Bis zu diesem User-Dreh …

Das änderte sich jedoch vor ein paar Tagen, als ich zu einem User-Dreh antrat.
Wie schon vor einem Jahr entstand dieser Dreh auf Anfrage einer Freundin, die im Rahmen ihrer OF-Tätigkeit ab und an Gewinnspiele veranstaltet und sich selbst als Preis anbietet.
Doch damit nicht genug:
Wie schon vor einigen Monaten war auch ich einer der Preise.
Ich präzisiere:
Die Gewinner – in diesem Fall drei – konnten einen Pornodreh mit ihr und mir abstauben.
Quasi ein MMMFF oder FFMMM – je nach Sichtweise.
Ein heißer Fünfer.
Drei Buben. Zwei Damen.
Viel Sex.
Ich hatte auf meinem eigenen Profil das Gewinnspiel meiner Freundin promotet. Dementsprechend wusste meine Community Bescheid, dass ich Teil des Preises war.
Ihr könnt euch bestimmt denken, was nun kommt?
Tja …
Ratet einmal.
Am Drehtag erreichte ich also die Wohnung meiner Freundin, in der sie mit ihrem Lebenspartner ihre Filme produziert.
Da ich nicht wusste, wer die Gewinner waren, trat ich den Dreh so an wie immer – mit Bock und guter Laune.
Das änderte sich rasch, als ich im Wohnzimmer auf die drei Männer stieß.
Die drei Sieger.
Mein Herz blieb beinahe stehen, als ich den Typ mit den fast schwarzen Haaren und den kleinen Augen erkannte …
Oder auch nicht erkannte.
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😶 War er es wirklich?
Das Gesicht ähnelte ihm stark.
Zumindest so, wie ich es in meiner Erinnerung abgespeichert hatte.
Aber die körperliche Statur war anders. Etwas kräftiger, schwerer, um mehrere Kilos gereift.
Zudem sprach er direkt mit uns, auch mit mir, und seine Stimme klang frischer. Freundlicher und aufgeschlossener.
Ich begann zu zweifeln.
Ist er es wirklich?
Litt ich womöglich unter Verfolgungswahn und sprang auf Trigger an, die durch eine grobe Ähnlichkeit zweier Menschen ausgelöst wurden?
Das Wort »Zufall« schwebte vor meinem inneren Auge und verschaffte mir ein unangenehmes Kribbeln in der Brust.
Doch was sollte ich machen?
Den Dreh abbrechen?
Und das, obwohl ich mir nicht zu einhundert Prozent sicher war?
Ich hätte natürlich das volle Recht dazu gehabt.
Wenn ich nicht mit jemandem Sex haben möchte, dann ist das so. Niemand kann und würde mir dieses Verweigerungsrecht streitig machen.
Und trotzdem zögerte ich mit einer Entscheidung …
Ich wollte meiner Freundin aufgrund einer Ungewissheit und einer möglichen Verwechslung nicht das Event versauen.
Ich ging mit mir ins Gericht.
Grübelte, während meine Freundin und ich von ihrem Partner gestylt wurden. Versuchte verzweifelt, mir das Gesicht des Messemannes vor Augen zu führen.
Doch je mehr ich über ihn nachdachte, desto verschwommener wurden die Erinnerungen.
Und damit wurde ich ruhiger.
Etwas zumindest.
Also zog ich es schlussendlich durch.
Kurz vor Drehbeginn lernten wir fünf uns dann richtig kennen.
Okay – meine Freundin kannte die drei schon ein kleines bisschen. Wahrscheinlich hatten sie im Vorwege per Mail und Chat ein paar nette Worte ausgetauscht.
Ich dagegen war die Neue in der Runde.
Und trotzdem funktionierten wir auf Anhieb.
Lediglich mit dem (vielleicht) Stalker blieb ich etwas auf Distanz, schaffte es aber, ihm nicht direkt den »Verbrecher-Stempel« aufzudrücken.
🔥 Dann begann der Dreh
Der Lebenspartner meiner Freundin war der Kameramann.
Da es sich bei diesem Film um einen User-Dreh handelte, verzichteten wir auf Schauspiel und Storybuilding.
Wir legten einfach los.
Meine Freundin wurde gleich von zwei ihrer Fans in Anspruch genommen.
Und wisst ihr was?
Auch der Messemann war darunter.
Ich atmete auf. Mein Herz wurde leicht.
Wäre er nur wegen irgendeiner seltsamen Liebe zu mir gekommen, hätte er sich doch direkt auf mich gestürzt.
Doch er tat es nicht.
Das war der Moment, in dem ich ihn innerlich direkt begnadigte …
Ein Fehler?
Ich befasste mich mit dem dritten Sieger.
Wir knutschten viel und mit zunehmender Intensität.
Ich erinnere mich noch genau daran, dass er intensiv nach Minzbonbon schmeckte. Und so etwas mag ich ganz gern, wenn ich ehrlich bin.
Aus dem Knutschen wurde Anfassen.
Aus dem Anfassen wurde Petting.
Und was wird aus Petting?
Genau:
Sex!
Wir zogen uns rasch aus – ich trug ohnehin nicht viel am Leib.
Dann fickten wir.
Zugegebenermaßen war das Knutschen mit Sieger Nummer drei spannender als der Akt an sich. Er hatte eine seltsame Art, mich zu nehmen.
Nein, schlecht war er nicht.
Aber seine Bewegungen waren abgehackt und das riss mich oft aus dem Takt.
Zunächst lag ich einfach nur auf dem Rücken und wir vergnügten uns in der Missionarsstellung.
Dann wechselten wir in den Doggystyle.
Irgendwann schien es ihn jedoch zu seinem eigentlichen Star zu ziehen – zu der Frau, für die er am Gewinnspiel teilgenommen hatte.
Somit wurde ich frei.
Und dann kam er.
Der fast Schwarzhaarige mit den kleinen Augen.
Ich ließ mich auf ihn ein.
Immerhin hatte ich ihn inzwischen von jedem Verdacht freigesprochen.
Und er war nett.
Sehr darauf bedacht, es mir so angenehm zu machen, wie es nur möglich war.
Auch wir küssten uns.
Beide bereits nackt.
Seine Hände erforschten mich neugierig und ich ließ es geschehen.
Sein Schwanz war hart wie Stein und stand nach oben. Ich berührte ihn und begann, ihn erst langsam, dann immer schneller zu wichsen.
Dann war er an der Reihe.
Er drückte mich sanft, aber bestimmend nach hinten in die Waagerechte. Er spreizte meine Beine und begann, meine Spalte und meine Klitoris zu verwöhnen.
Erst mit seinem Daumen.
Dann mit der Zunge.
Und Junge – das war gut.
Er leckte mich so, wie ich es liebte: mit einer Kombination aus Zungenspiel und Fingerpenetration.
Er hatte das Talent, meinen G-Punkt aggressiv zu stimulieren, und das ließ mich den Dreh mit ihm erst richtig genießen.
Da ich spürte, dass mein eigenes Feuerwerk bereits loderte, drückte ich ihn irgendwann von mir weg.
Es war Zeit für einen Blowjob!
Und den bekam er dann auch.
Dabei machte ich es mir zur Mission, ihn zunächst mit absoluter Langsamkeit zu triggern.
Ich nahm seinen Schwanz nur zaghaft in meinen Mund. Umspielte die Vorhaut und die schüchterne Eichel darunter mit sanften Kreisen meiner Zunge, bevor ich die Lippen um den Schaft legte.
Ich merkte direkt die Gier in diesem Mann.
Während ich ihn oral verwöhnte, drängte sich sein Becken mit eigenen, kleinen Bewegungen nach vorn und ließ sein bestes Stück forscher in meinen Mund rutschen.
Ich begann zu schmatzen – aber nur kurz.
Er stieß mich weg und ich landete abermals auf dem Rücken.
Kondom? Ready. Los geht’s.
Er kletterte über mich, führte seinen Schwanz zwischen meine Schamlippen und drang in mich ein.
Ich stöhnte – einerseits, weil es kamerawirksam war, und andererseits, weil es sich gut anfühlte.
Ich sah aus den Augenwinkeln, wie der Lebenspartner meiner Freundin diesen Moment mit Fokus auf meinen Unterleib filmte.
Das gab mir einen Kick, denn ich liebe dieses Gefühl, wenn mein Körper und ich vollkommen im Mittelpunkt des Geschehens stehen.
Der Mann fickte mich.
Er machte sich nicht erst die Mühe, langsam anzufangen.
Nein.
Er gab Vollgas.
War wuchtig und tonangebend.
Da es sich nicht um meinen Film handelte, gab ich mich hin.
Ich hatte nur eine Mission:
den Sex zu genießen.
Und das tat ich.
Er war wirklich gut.
Und ausdauernd.
Aber jeder Dreh endet irgendwann.
Und auch das Gefühl von Sicherheit, wie mir schließlich bewusst wurde.
🧊 Dann flüsterte er diesen Satz
Je näher er seinem Orgasmus kam, desto fester klammerte er sich an mich.
Hatte er sich zunächst noch über mir abgestützt, so lag er nun auf mir.
Mit seinem ganzen Gewicht.
Das presste mir die Luft aus der Lunge.
Zudem schob er eine Hand unter meinen Kopf, hob ihn an und drückte mich so direkt an seine Wange.
Die andere Hand schob sich mitsamt Arm unter meinen Rücken, den er ebenfalls zu sich zog.
Wir waren eng miteinander verbunden.
Sein Stöhnen und Grunzen lag direkt an meinem Ohr.
Dann flüsterte er etwas, das ich nicht verstand.
Er wurde schneller.
Und er wurde lauter.
Das, was ich dann im Takt seiner Stöße hörte, ließ mein Blut in den Adern gefrieren:
»Das … Warten … hat … sich … gelohnt. Es … war … schwer … dich … zu … finden …«
Bäm.
Urplötzlich hatte ich ihn wieder direkt vor Augen.
Den seltsamen Kerl von der Erotikmesse.
Den Mann aus dem Hotel.
Mein Körper spannte sich an – genau in dem Moment, in dem er sich ins Kondom und irgendwie auch in mich ergoss.
Mein Herz raste vor Thrill und durch meinen Kopf flogen tausend Gedanken.
Er ist es doch!
Er ist es wirklich!
Gefunden. Er sagt, er hätte mich gefunden …
😵 Ich war wie gelähmt
Ich hatte noch nie einen derart seltsamen Drehschluss erlebt.
Ob ich ihn weggestoßen habe?
Nein.
Ich war wie gelähmt.
Habe ich etwas gesagt?
Nein.
Und dafür schäme ich mich immer noch.
Ich habe mich schnell unter die Dusche verzogen und bin dann unter einem Vorwand abgehauen.
Normalerweise erfolgt nach einem User-Dreh eine Art Postproduktion, in der die Gruppe sich das rohe Video noch einmal ansieht. Das geschieht zum Schutz der Amateurdarsteller, falls diese etwas in den Aufnahmen entdecken, das sie entfernt haben möchten.
In diesem Fall:
Ohne mich.
Ich hatte einen anderen Kampf zu kämpfen.
Und ich habe sehr viel über die Messe, den Mann und den Dreh nachgedacht.
Im Grunde muss ich mir selbst eingestehen, dass ich einen Fehler nach dem anderen begangen habe.
Nicht auf der Messe.
Aber im Anschluss.
⚠️ Was ich daraus gelernt habe
- Ich hätte den Mann spätestens im Hotel zur Rede stellen müssen.
- Ich hätte beim User-Dreh den Sex verweigern müssen. Denn das ist mein allerheiligstes Recht als Mensch und Frau! Ich muss mit niemandem schlafen, selbst wenn dieser Jemand Hunderte Gewinnspiele gewonnen hätte. Ich muss auf niemanden Rücksicht nehmen – auch nicht bei dem Dreh einer Freundin, die mir, wenn ich ehrlich bin, auch nie im Leben böse gewesen wäre.
- Ich hätte den Mann spätestens nach der Erkenntnis, wer er war, zur Rede stellen müssen. Ich hätte ihn dazu auffordern sollen, sich von mir fernzuhalten.
Bis zu dieser Geschichte ist mir in meiner Karriere noch nichts wirklich Schlimmes passiert.
Doch diese Ereignisse haben mir die Augen geöffnet und gezeigt, dass ich bisher wahrscheinlich etwas zu naiv durchs Leben gegangen bin.
Und das ist nicht gut.
Vielleicht war das der Weckruf, den ich gebraucht habe, um zu verstehen, dass mein »Nein« mehr Macht hat, als ich es vorher gewusst hätte.
Ja – ich bin als Pornodarstellerin eine Frau, die sich und ihre Reize bewusst in die Öffentlichkeit stellt.
Und doch heißt das nicht, dass dadurch all meine Persönlichkeitsrechte erlöschen.
Punktum.
In Zukunft werde ich mehr auf mich aufpassen.
Versprochen.
Und ich möchte deutlich betonen – nur, um Missverständnissen vorzubeugen –, dass 99 % der Männer und Fans anständige Typen sind, vor denen ich mich nicht zu fürchten habe.
Doch dieses eine Prozent, das über den Tellerrand fällt …
Vor dem muss ich mich in Acht nehmen.
Ich hoffe, ich konnte dir, lieber Leser, liebe Leserin, mit diesen Zeilen deutlich machen, wie sehr mich all das verunsichert hat.
Für mich waren die Erlebnisse rund um den User-Dreh tatsächlich ein Thriller – aber kein Pageturner.
Im Gegenteil.
Am liebsten hätte ich das Buch direkt zugeschlagen.
Jungs – bleibt sauber!
Dann ist unser aller Erotik sicher und heiß!
Und darauf kommt es doch an, oder? 😘
Kim :-*
💬 Und du?
Ist dir schon einmal etwas Ähnliches passiert? Gab es mal jemanden, der sich dir aufgedrängt hat?
Lass es mich gerne wissen – hier oder per Mail.
Vielleicht ergibt sich daraus ein wertvolles Gespräch …
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