9.
Tina
Van Knauers Penis zuckte, als sie ihre Hand um ihn legte. Der Millionär stöhnte vor Aufregung. Erst recht, als sie begann, ihn langsam, ganz langsam und bedacht zu wichsen. Dabei zog sich die Vorhaut zurück und gab den Blick auf seine Eichel Preis, die sie bald in sich spüren würde.
Der Liebesschaft war lang. Und etwas breiter als das, was sie von David und seinen Vorgängern gewohnt war. Mit seiner Größe entsprach er dem, was ein Außenstehender von einem Mann seines Namens und Ranges erwarten würde. Ein Hoch auf die Klischeeerfüllung.
»Komm ran!«, forderte er Jonas auf, der tatenlos neben Tina auf dem Bett kniete. Der Assistent ließ sich das nicht zweimal sagen. Schon war er dicht bei ihr und öffnete seinen Bademantel. Sofort drang sein bestes Stück heraus. Dieses war im Gegensatz zu dem seines Chefs in durchschnittlicher Größe. Kahlrasiert. Mit einem Leberfleck an der Wurzel.
Sie warf Jonas einen Blick zu, der sagte, dass sie ihn verachtete. Gar hasste. Und doch umfasste sie auch seinen pulsierenden Penis. Rieb ihn, sodass sich die Vorhaut bei jedem Zug spannte.
Ihr Herz klopfte wild. Die Schwänze in ihrer Hand widerten sie an. Aber sie waren der Preis, den sie zahlen musste. Ihr wurde klar, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben zwei Dinger gleichzeitig berührte. Mit dem Wissen, dass in den nächsten beiden Stunden vieles passieren würde, das neu für sie war, hobelte sie weiter.
Tina sah David an, dessen Gesicht vor Qual verzogen war. Sie liebte ihn. Und doch dachte sie: Gut so! Anders wird er es nicht lernen, seinen Arsch aufzuraffen.
»Komm hoch!«, forderte van Knauer, packte sie unter den Achseln und zog. Sie setzte sich auf und fragte sich, was nun folgen würde. Die Antwort kam schnell. Der Millionär legte eine Hand in ihren Nacken und zwang sie in eine ganz bestimmte Richtung. Sein Penis war dicht vor ihrem Gesicht. So nah, dass sie dessen Geruch wahrnehmen konnte. Sie befürchtete das Schlimmste. Doch zum Glück roch er gut, sogar richtig angenehm nach einem herben Duschgel.
Die Eichel berührte ihre Nase. Sie erschauderte. Quälte sich und wusste, dass es ihrem Mann nicht besser ging. Sie kniff für einen Moment die Augen zusammen. Dann spürte sie, wie der Druck in ihrem Nacken zunahm.
Tina ergab sich ihrem Schicksal. Öffnete den Mund. Merkte, wie van Knauers Schwanz ihre Lippe berührte. Über die Schwelle trat. Ihre Zunge traf auf warme Haut. Schreckte zurück vor Ekel, den es zu bekämpfen galt. Sie gab sich einen Ruck und zwang sich in den Fight. Schloss den Mund, ließ ihren Gegenüber tiefkehlig Stöhnen.
Er hatte ihren Nacken noch immer im Griff und nutze seine Hand, um den Oralverkehr zu steuern. Ganz der Chef, der er war, gab er das Tempo vor. Ließ sein Ding schmatzend durch ihren Mund gleiten. Tina fiel es schwer, das große Teil zu kontrollieren. Es nicht zu tief in sich stoßen zu lassen. Sie fürchtete sich davor, zu würgen. Diese Blöße wollte sie sich nicht geben. Mit Mühe schaffte sie es, sich an die Geschwindigkeit anzupassen und standzuhalten.
Ihr Mund füllte sich mit Speichel. Ihre Zunge drückte gegen den Schaft, der sie penetrierte. Mit geschlossenen Augen kostete sie van Knauer. Sie versuchte zu verhindern, allzu intensiv über sein Aroma nachzudenken, kam aber trotzdem zu dem Schluss, dass es einfach Haut war, die sie schmeckte. Saubere, gepflegte Haut. Kein Ekelfaktor. Gewaschen, nicht vernachlässigt.
Plötzlich registrierte sie Küsse auf ihrem Rücken. Jonas erkundete sie mit der Ungeduld eines Teenagers. Seine Zunge fuhr wie ein heißer Lappen über ihre Wirbelsäule. Als sie seine Finger an ihren Brüsten bemerkte, fühlte sie sich weniger wie eine Frau – mehr wie Beute. Sie sah in ihrem Augenwinkel, wie ihr Mann abermals den Blick abgewendet hatte. Neue Wut keimte in ihr auf. Er soll zusehen, verdammt!
Einem jähen Impuls folgend packte sie van Knauers Arschbacken und krallte sich in das feste Fleisch. Er stöhnte auf. Davids Kopf schnellte herum. Sah alles. Und das spornte Tina an. Sie blies schneller und übernahm die Initiative. Der Millionär lachte erfreut und ließ ihren Nacken los.
»Baby!«, feixte er. »Das hätte ich nicht erwartet!«
Sie spürte Jonas Hand, die zwischen ihre Pobacken glitt. Alles erkundete. Zu ihrer Spalte vordrang und dort mit den Fingern in sie stieß. Der Funke in Tinas Zentrum hatte für etwas Nässe gesorgt, die das Spiel einfacher machte. Auch, wenn sie die Akteure verabscheute. Es musste sein.
Van Knauer stöhnte lauter. Genoss Tina, die schmatzend seinen Schwanz lutschte. Mit Liebe und Romantik hatte all das nichts zu tun. Wenn sie in der Vergangenheit Davids Penis mit dem Mund verwöhnt hatte, war es stets langsamer gewesen. Emotionaler. Lautlos. Etwas, das sie nicht gerne, aber aus Gefälligkeit getan hatte. Nun fühlte sie sich wie eine Pornodarstellerin, die im Akkord einen Lolli vernichtete.
Urplötzlich zog er sich zurück. Vergrub seine Finger in ihren Haaren. Sie quiekte vor Überraschung und Schmerz. Er drückte sie zur Seite. Und bevor sie verstand, was passierte, hatte sie einen neuen Penis im Mund. Etwas kleiner, weniger dick. Den von Jonas Nicolas.
Er packte sie mit beiden Händen seitlich am Kopf, sodass sie sich über ihre Ohren legten. Sie hörte kaum etwas, nur ihr hektisches Atmen und das Rasen ihres Herzens. Der Assistent schob sich mit animalischer Gier in ihren Mund. Die Eier pendelten gegen sie, seine Hände hielten sie wie einen Fickrahmen. Für ihn war sie längst nur noch ein heißes Loch. Jeder seiner Stöße zeugte von einer abgründigen Gier, die in dem drahtigen Mann wohnte. Er war in diesem Moment mehr Tier als Mensch, ohne Rücksicht auf Verluste.
Tina wurde von van Knauer auf die Knie gezogen. Er ließ seine Hand energisch auf ihren Hintern klatschen. Sie wimmerte, während Jonas in ihr tobte. Dann spürte sie, wie er ihre Backen auseinanderzog und mit der Zunge ihre Spalte und den Anus leckte. Sie zuckte zusammen und versuchte, ihm den Allerwertesten zu entziehen. Aber er war zu stark und nahm sich das, was ihm seiner Meinung nach zustand.
Tina hasste alles, was mit ihrer Hinterpforte zu tun hatte. Jede Berührung, jede Aktion an ihrem Arschloch war ihr zuwider. Schon immer, ohne Ausnahme. Das hatte auch David unlängst festgestellt, obwohl er regelmäßig und hoffnungsvoll ein heftiges Interesse an Analsex zum Ausdruck brachte. No way!, gab sie im stets zu verstehen. Hatte ihm sogar das Lecken verboten. Auch anfassen war schon zu viel. Sie war dort nicht nur sensibel. Sie fand es einfach eklig und bewachte das Gebiet wie ihre persönliche Area 51.
Um so verstörender war es, wie ihr Ringmuskel unter dem Terror seiner Zunge zuckte. Wie sie die Feuchtigkeit seines Speichels spürte, die dort nichts zu suchen hatte. Sie spuckte das Glied von Jonas aus. »Nicht!«, zischte sie und versuchte, ihr Gesäß aus den Händen des Millionärs zu reißen. Dieser gackerte nur und leckte, schien sich von ihrem Widerstand nur noch mehr anstacheln zu lassen. Wieder schossen Blitze der Wut von ihr zu David. Sie sah ihn mit heißglühenden Wangen an. Dann wurde sie herumgerissen, als sei sie ein Sack Mehl. Sie landete auf dem Rücken. Van Knauer drückte ihre Knie auseinander und stützte sich über sie. Sah ihr tief in die Augen. Kam ihr näher. Sie erschauderte, als sie sein Aftershave wahrnahm. Ihre Brust zog sich zusammen. Jäh bemerkte sie eine Berührung an ihren Schamlippen. Ohne Vorwarnung spürte sie einen Druck – dann das plötzliche Eindringen. Sein Schwanz durchstieß sie mit brutaler Selbstverständlichkeit. Ihr entfuhr aus Überraschung ein spitzer Schrei.
David
Davids Oberkörper schoss nach vorn. Der Stuhl neigte sich und fiel beinahe um. Als er sah, wie van Knauer seinen Schwanz in Tina rammte, riss er Mund und Augen vor Entsetzen auf. Er tut es wirklich!, explodierte es in seinem Kopf. Bis zuletzt hatte er gehofft, dass alles nur ein böser Traum war und sich die Situation in Wohlgefallen auflösen würde. Doch der erhoffte Traum wurde bittere Realität. Das, was im Bett vor ihm passierte, war kein Märchen – sondern echt.
Van Knauer stieß mit fließenden Bewegungen in seine Frau. Sein Becken vollzog einen hypnotischen Tanz. Ihrem Mund entfuhr mit jedem Stoß ein angestrengtes Stöhnen. Ob es lustgeschwängert war, konnte David nicht feststellen. Schlimm war es allemal. Die Handschellen verhinderten, dass er sich die Ohren zuhalten konnte. Er wimmerte. Blutete im Herzen. Schwor sich, dass er es dem verfickten Bonzen und seinem Hurensohn von Assistenten eines Tages heimzahlen würde. Er hätte sie in diesem Moment erschlagen können. Und doch saß er da und wusste, dass Tina sein Leid wollte. Dass sie es auf verquerem Wege als Genugtuung sogar brauchte. Sie verdiente, dass er litt.
Van Knauer rammelte sie wie ein brünstiger Eber. Nahm sich das, was er mit Erpressung ergaunert hatte. Jonas Nicolas sah zu und rieb sich das harte Glied. Wartete auf seinen Moment. Auf seinen Platz am Buffet, wenn Papa-Löwe fertig war. Der Millionär keuchte und stöhnte, während seine Hoden gegen sie klatschten.
Mit einem Mal zog er sich aus ihr zurück und hockte sich auf die Knie. Ihre Muschi stand offen, geweitet von dem Schwanz seines Chefs. Dieser packte Tinas Beine und presste diese, soweit es ging, auf ihren Oberkörper. Fixierte sie. Drang erneut in sie ein, fickte sie wuchtig und gierig. Ihre Brüste wippten bei jeder Bewegung, während die Brustwarzen hart nach oben ragten.
Jonas wichste sein Glied schneller. Das Schauspiel schien ihn mehr, als nur ein bisschen, anzuturnen. David wurde schlecht. Ekel und Demütigung waren keine gute Kombination. Er zwang sich abermals, seinen Blick abzuwenden. Sah zu einem Punkt an der abgelegenen Wand. Sekunden des Stöhnens und Klatschens vergingen. Quälend langsam. Zäh wie altes Kaugummi. Dann durchschnitt die Stimme seiner Frau die Sexlaute, unüberhörbar und wütend.
»Sieh gefälligst zu!«
Copyright © 2025 Kim F. Wolf
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