Erotische Pool-Wette im Mallorca-Urlaub

Autorin: Vanessa

Kostenlose deutsche Erotikgeschichte über eine Pool-Wette und den ersten Blowjob

Die 19-jährige Vanessa ist schüchtern, unerfahren – und mit einem viel zu frechen Mundwerk gesegnet. Als sie sich während eines Mallorca-Urlaubs auf eine verhängnisvolle Wette einlässt, wird aus Langeweile plötzlich eine heiße Herausforderung, die sie näher an ihre eigenen Grenzen bringt, als ihr lieb ist.


Ich dachte immer, dass Lügen die Kraft haben, mit ihrer Gemeinheit Dinge in Gang zu setzen, die nur schwer wieder aufzuhalten sind. Oder Intrigen, deren Natur oft von Hinterlist und Bosheit getrieben wird. Auch überflüssige und schlecht erdachte Regeln, Abläufe oder Vorgaben sind berühmt dafür, Sachen anzustoßen, die niemand wirklich vorhersehen kann. Doch eines hat, so wie ich am eigenen Leib erfahren habe, noch viel mehr Power: Langeweile.
Genau! Langeweile! Die stumpfe Unfähigkeit, aus seiner Zeit etwas Tolles und Hochwertiges zu machen. Wenn man sich langweilt, ist es wichtig, schnell aus seinem Trott auszubrechen. Sich eine imaginäre Ohrfeige zu verpassen und das Beste aus dem Tag zu machen. Aufstehen. Losgehen. Etwas erleben, erschaffen oder zumindest die Stunden mit Qualität zu füllen. Nun, das ist etwas, das mir nicht so gut gelingt. Wenn ich mich langweile, handelt es sich dabei um eine Sackgasse. Ich werde träge. Und, wie ich immer sage, »Nach träge kommt doof«.

Mein Name ist Vanessa und ich erzähle dir an dieser Stelle, wie ich mich durch Langeweile auf eine Wette eingelassen habe, die mich vor eine vollkommen neue Herausforderung gestellt hatte. Ja – eine wahre Geschichte. Aber lies selbst.

Ich war 19 Jahre alt. Ein kleines Mauerblümchen. Jungfrau. Eine Spätzünderin, wie sie im Buche steht. Sex kannte ich vom Hörensagen. Aus Filmen und Büchern sowie den heißen Erzählungen meiner Freundinnen, die allesamt schon mehr erlebt hatten, als ich zu träumen gewagt hatte. Ja, ich war die einzige Jungfrau in der Clique und so wie ich mich kannte, würde ich es auch noch länger bleiben.

Nun, ich war halt schüchtern. Zumindest in puncto Sex. Irgendwie verklemmt. Hatte Angst vor dem Kontrollverlust, den das Ablegen von Kleidung in gewisser Weise mit sich brachte. Glauben wollte mir das keiner. Das lag daran, dass ich ein extrem freches und vorschnelles Mundwerk hatte. Versaute Witze? Voll mein Ding. Kindische Sprüche wie »Ich stehe auf große Schwänze« oder »Ich ficke nur Männer, die größer sind als ich« waren nur ein Teil meiner oft zitierten Standardsprüche. Doch die Realität sah anders aus. Große Schwänze hatte ich noch nie aus der Nähe gesehen. Und von Sex mit großen Männern war ich ungefähr so weit entfernt, wie ein gewisser nordkoreanischer Diktator vom Friedensnobelpreis.
Leider wusste mein Mund nichts davon. Also sabbelte er. Sprach schneller, als mein mieses Hirn es hätte verhindern können. So brachte ich mich während eines heißen Mallorca-Tages selbst in die Bredouille – und darüber hinaus.

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Meine Eltern hatten zusammen mit Freunden eine Finca gemietet. Irgendwo in der Nähe von Cala Millor. Heiße Natur, glühender Sandstein, vertrocknete Sträucher, betrunkene Deutsche und leidende Spanier. Irgendwo dazwischen unsere vier Wände, ein ummauertes Grundstück mit kleinen Olivenbäumen, einem beigefarbenen Haus mit rotem Dach und einem rechteckigen Pool mit Aussicht auf die Küstenlinie.
Und in jenem Pool trieb ich. Kühlte meinen von der Hitze schlaffen Körper, während alle anderen einen Ausflug in Richtung Zentrum unternahmen. Meine Eltern, meine Brüder, die Freunde und deren Kinder – alle weg. Nur ich war noch da – und langweilte mich. Warum ich nicht mitgegangen bin? Keine Ahnung. Wahrscheinlich die Spätfolgen meiner eigentlich längst überstandenen Pubertät und die daraus resultierende Lustlosigkeit.

Je länger ich allein war, desto trister erschien mir der Tag. Ich trieb auf dem Rücken, beobachtete die Echsen, die an der Hauswand kletterten, sowie die wenigen weißen Wolken am Himmel, die still ihrer Wege zogen. Das Wasser, leicht nach Chlor riechend, schwappte sanft über meine Wangen und meine dunklen Haare. Plötzlich traf mich etwas Eiskaltes am Bauch und ich schrie auf.
»Was zum …«
Ich sah mich erschrocken um und erwartete zunächst, einen Vogel zu entdecken, der seinen schmierigen Scheiß auf mich hatte fallen lassen – doch ich sah keinen. Erst, als mich abermals etwas Kaltes erwischte, bemerkte ich einen Schatten, der sich in einem der Fincafenster im Erdgeschoss bewegte.
»Hey!«, schrie ich, paddelte mit den Armen und kam ins Stehen. Das Wasser ging mir bis kurz über den Bauchnabel und trieb in ringförmigen Wellen von mir ab. »Was soll das?!«
Dort, wo ich den Schatten bemerkt hatte, tat sich zunächst nichts. Doch dann erklang ein schelmisches Kichern und es zeigte sich ein junger Mann im Rahmen, eine knallgrüne Miniwasserpistole in der Hand.
»Yoshi? Was machst du hier?«
Ich war perplex. Immerhin war ich fest davon ausgegangen, dass alle, außer mir, das Grundstück in Richtung Ortschaft verlassen hatten. Den Sohn des Kumpels meines Vaters hatte ich in der Finca nun wirklich nicht erwartet.
Der junge Mann, knapp über zwanzig, schwang sich lässig aus dem Fenster und landete mit nackten Füßen auf den heißen Fliesen. Er verzog das gebräunte Gesicht und versuchte, sich den Hitzeschmerz nicht anmerken zu lassen. Ich lachte.
»Heiß, was?«
Yoshi, der eigentlich Johann hieß – diesen Namen für sich aber nicht mochte und sich daher lieber wie den grünen Videospieldinosaurier nannte – tappte hastig zum Pool. Dort angekommen kühlte er seine Füße augenblicklich in einer der halbverdunsteten Wasserpfützen, die sich am Beckenrand befanden. Sofort entspannten sich seine Gesichtszüge und bevor er sich zu einer Erklärung hinabließ, schoss er abermals mehrere feine Wasserspritzer auf mich ab.
»Hey!«, kreischte ich und wandte mich ab, während Spritzer um Spritzer meine Schultern und den Rücken piesackten. Wieder lachte er schallend auf, woraufhin ich ihm einen zornigen Blick entgegenwarf.
»Das Kühlen hat sich gelohnt«, kicherte er. »Ich habe für Momente wie diese immer eine Pistole im Kühlschrank deponiert.«
»Arschloch«, grummelte ich und schickte mich an, ihm meine Rache in Form von gechlortem Poolwasser zu servieren. Er lachte nur noch lauter, hielt sich die Hand vor die Augen und wartete das Ende meiner Attacke ab. Dann zog er sich sein weißes Shirt über den Kopf und setzte zu einem Hechtsprung an.
Yoshi tauchte nur einen Meter neben mir ins Nass und glitt wie ein Delfin elegant durch den Pool, bis er an der anderen Seite wieder durch die Oberfläche brach. Doch auch ich konnte gemein sein und kaum hatte er sich das Wasser aus den Augen gerieben, hatte ich bereits zu ihm aufgeschlossen. Ich stürzte mich auf ihn, schlang meine Arme von hinten um seinen Hals und ließ mich mit meinem ganzen – zugegeben überschaubaren – Gewicht, nach hinten kippen. Yoshi hielt zunächst taumelnd stand, doch als ich ihm einen Zeigefinger in seine empfindliche Taille drückte und ihn kitzelte, gab er nach und wir tauchten unter.
Wir rangelten noch eine Weile weiter, bis wir langsam müde wurden und uns schließlich einen Waffenstillstand zusicherten. Während er sich aus dem Wasser hievte und sich so am Rand des Pools niederließ, dass nur noch seine Beine im Wasser baumelten, lehnte ich meinen Oberkörper über die Kante, halb auf meine Ellenbogen gestützt. Ein Großteil meines Körpers war noch immer unterhalb der Wasserlinie. Mir entging nicht, wie Yoshi mich musterte und ungebührlich lang meinen versunkenen Po betrachtete.
»Warum bist du denn nun eigentlich hier?«, versuchte ich ihn in ein klärendes Gespräch zu verwickeln. »Ich hatte eigentlich gehofft, für eine Weile allein sein zu können.«
Er kicherte schelmisch. »Dafür hast du während unseres Kampfes aber doch ziemlich viel gelacht.«
Ich zuckte gespielt beiläufig mit den Schultern. Nun war ich es, die ihn musterte. Mir fielen zunächst die Arme auf, die im Vergleich zu seinem Oberkörper eine fortgeschrittene Bräune aufwiesen. Yoshi trug – auch am Pool – oft seine Shirts, egal wie heiß ihm dabei war. Diese Leidenschaft machte sich in auffälligen Tanlines bemerkbar, die ihm etwas Witziges verliehen. Zum Glück schaffte es sein auffälliger Muskeltonus, mich über diesen kleinen Makel hinwegsehen zu lassen. Sein Bizeps war solide geformt und seine Brust verwies darauf, dass Yoshi wusste, wie ein Fitnessstudio von innen aussah. Als unsere Blicke sich plötzlich trafen, wich ich ihm ertappt aus.
»Müsstest mal mehr trainieren«, verteidigte ich mich kleinlaut, obwohl das nicht stimmte. Doch so war ich. Frech. Erst recht, wenn ich nicht weiter wusste. Eine Tatsache, die mir schon oft zum Verhängnis geworden war.
»Sei nicht immer so gemein«, entgegnete er säuerlich. »Ich habe dir nichts getan.«
Ich lachte laut auf und nickte in Richtung der grünen Wasserpistole, die nass glänzend am Rande des Pools lag und von seinen Untaten zeugte. Er zwinkerte mir zu.

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»Aber mal im Ernst«, fügte er nach einer kurzen Pause hinzu, in der kaum mehr als das Plätschern und Rauschen der Filteranlage zu hören war. »Ich mache viel Sport.«
»Gym?«, fragte ich nach. Er schüttelte den Kopf.
»Nein, nicht nur. Ich spiele auch Fußball und Tennis. Ich dachte, das wüsstest du.«
Tatsächlich klingelte da etwas in meinem Hinterstübchen und ich ärgerte mich sogleich, dass ich diese Details vergessen hatte. Und wieder war es mein freches Mundwerk, das wie automatisiert das Antworten übernahm. »Es interessiert mich halt nicht wirklich. Fußball ist doch bescheuert.«
Er funkelte mich böse an und wirkte gekränkt. Und ich setzte nach.
»So schwer kann das nicht sein. Laufen und Kicken. Immer einem Ball hinterher.«
»Dazu gehört schon etwas mehr«, versuchte er seinen Sport zu retten. »Wenn man das Spiel ernst nimmt, ist es viel mehr als nur stumpf auf die Kugel zu bolzen.«
»Nämlich?«
»Nun, du musst deinen Körper unter Kontrolle haben und einige Punkte kombinieren. Athletik und Koordination. Ausdauer und Kraft. Talent mit Übung.«
Ich merkte, dass ich einen wunden Punkt getroffen hatte und die Langeweile, die sich in mir breitgemacht hatte, witterte ihre Chance auf etwas Spannendes.
»Quatsch«, forderte ich ihn grinsend heraus. Er wirkte zunächst pikiert, schien aber zu verstehen, dass ich ihn herausforderte. »Ich glaube kaum, dass du nennenswert ausdauernd bist. Wie viel läuft ein Fußballspieler? Zwölf Kilometer im Spiel? Das ist doch nicht so viel, oder?«
»Bist du jemals zwölf Kilometer gelaufen? Im Tempowechsel? Mit unregelmäßigen Sprints und dergleichen?«
Ich zuckte fies mit den Schultern. »Bestimmt schon ein paar Mal.«
»Quatsch.«
»Ich würde es dir ja beweisen, aber ich habe keine Laufschuhe dabei.«
Yoshi lachte und spritzte einen Schwall Wasser auf mich. Ich musste all meine Beherrschung aufbieten, um nicht wie ein kleines Mädchen zu schreien. Er musterte mich kritisch, doch dann klärte sich sein Blick und ein Lächeln trat breit auf seine Lippen. »Ausdauer kann man auch anderweitig testen«, überlegte er laut. »Und einen Wettkampf daraus machen.«
Mein Herz machte einen kleinen Satz, da sich mein gekünsteltes Gehabe allmählich einer aufkommenden Gefahr ausgesetzt sah. Doch ich durfte nicht klein beigeben. »Wie das?«
»Nun«, begann er zu erklären. »Ein Ausdauersportler verfügt über ein höheres Lungenvolumen. Er ist dazu in der Lage, viel mehr aus einem Atemzug herauszuholen als Untrainierte.«
Ich dachte über seine Worte nach, doch erschloss sich mir nicht, was er mir damit sagen wollte. »Und?«
»Wir könnten unsere Ausdauer in einem Tauchwettbewerb miteinander vergleichen. Wer es schafft, länger unter Wasser zu bleiben, gewinnt den Streit.«
Mein Herz stolperte erneut und ich biss mir auf die Unterlippe. Das hatte ich nun davon. Aus der Nummer kam ich nun nicht mehr heraus. Zumindest war das mein erster Gedanke dazu. »Das ist doch Blödsinn.«
»Das finde ich nicht«, lachte er. »Du willst doch nicht kneifen?«
Sein Lachen in Kombination mit dem selbstgefälligen Grinsen in seinem Gesicht war es, das mich schließlich zu einer Reaktion zwang. »Kneifen? Sei nicht albern. Ich habe nur Mitleid.«
Sein Lachen verstärkte sich. Wieder spritzte er Wasser nach mir. »Mitleid?«
»Klar. Ich werde dir zeigen, dass Fußball keinen direkten Einfluss auf das Lungenvolumen hat.«
Ich kicherte. Es fiel mir schwer, meine Geräusche nicht künstlich wirken zu lassen. Denn ich wusste, dass ich gegen ihn keine Chance haben würde. Dass er trainiert war, und ich eben nicht. An diesem Punkt wäre es gut gewesen, wenn ich aufgegeben hätte. Ich hätte ihm gestehen können, dass er recht hatte – und ich ihn nur provozieren wollte. Doch – wie immer – hatte mein Mund etwas anderes vor.
»Du hast keine Chance. Aber zuerst will ich wissen, was ich bekomme, wenn ich gewinne.«
Er legte den Kopf schief. »Glaubst du wirklich daran?«
»Klar. Also? Vorschlag?«
Er zuckte mit den Schultern. »Such dir etwas aus. Wenn du gewinnst, hast du einen Wunsch frei.«
Ich dachte tatsächlich darüber nach, ohne jedoch an meinen eigenen Sieg zu glauben. »Wir gehen shoppen. In Palma. Und du trägst mir alles hinterher. Einen Nachmittag lang.«
Er grunzte amüsiert und nickte sofort. »Deal.«
Mir wurde klar, dass er so schnell zugesagt hatte, weil er ohnehin nicht an meinen Sieg glaubte. Arschloch. Meine Lippen setzten den Dialog fort, obwohl ich am liebsten direkt im Wasser versunken wäre, ohne im Anschluss wieder aufzutauchen. »Und was muss ich machen, solltest du gewinnen?«
Ich lachte gespielt, als handelte es sich dabei um etwas ausgesprochen Absurdes, doch selbst ich wusste sofort, dass es kläglich klang. Yoshis Gesicht verwandelte sich in etwas Fieses. Als würde der Teufel Höchstselbst in seine Mimik wechseln und fortan den Ton angeben.
Er nickte in Richtung seiner Beine. Zunächst verstand ich diese Geste nicht, doch seine Worte öffneten mir die Augen. »Ich will nen Blowjob. Aber vom feinsten.«
Mein Magen zog sich zusammen. In mir rumorte es und ich spürte, wie mein Mund augenblicklich trocken wurde. »Einen was?«
»Du hast mich schon verstanden«, feixte er. »Einen Blowjob. Direkt hier am Pool.«
»Du bist widerlich«, gab ich ehrlich zurück. Seine Forderung war frech. Dreist. Unerhört. Und das Grinsen auf seinem Gesicht hielt stand.
»Es kann dir doch egal sein«, entgegnete er. »Du wirst doch ohnehin gewinnen, oder nicht? Gegen dich habe ich Hobbykicker doch keine Chance, oder? Der Wetteinsatz dürfte dir also egal sein.«
Er hatte mich in der Falle. Ich stand im Schach. Das hatte ich nun davon.
Sofort driftete ich in Gedanken ab und sah mich in einer Szene, in der ich seinen Schwanz im Mund hatte und an diesem herumlutschte. Doch handelte es sich dabei nur um Fantasie. Ich war Jungfrau. Hatte weder Sex, noch jemals den Penis eines Mannes von Nahmen gesehen. Geschweige denn, im Mund gehabt. Yoshi schien meine Gedanken zu spüren.
»Hast du überhaupt mal jemandem einen Blowjob verpasst?«
Mein werter Mund kam meinem Verstand zuvor. »Klar. Schon oft. Ich kann das.«
Ich hasse mich.
»Also, wo liegt das Problem? Du wirst gewinnen. Da bist du dir sicher. Ich werde wohl nie erfahren, wie erfahren du wirklich bist.«
Sein Gesicht verriet seine Lüge sofort, ohne überhaupt zu versuchen, es zu verhindern.

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Ich stand in einer Sackgasse. Konnte nun nicht mehr zurück, das verbot mir mein Stolz. Auch zur Seite konnte ich nicht ausbrechen. Nur die Rückkehr meiner Miturlauber konnte mich in diesem Moment noch retten, doch diese waren noch lange fort. Es blieb also nur der Weg nach vorn – in mein Verderben. Also nickte ich – mit dem Wissen, dass ich mir beim Wettkampf verdammt noch einmal so viel Mühe geben musste, wie es mir möglich war. Wer weiß, vielleicht erwischte er einen schlechten Start. Und ich einen guten. Eine Kombination, die mir Vorteile verschaffen konnte …
»Prima. Ich würde sagen, dass wir zusammen untertauchen. Und wer als letzter wieder hochkommt, hat gewonnen. Das dürftest ja dann du sein.«
»Klingt gut«, log ich. Yoshi ließ sich langsam ins Wasser und nahm Kurs in Richtung Poolmitte. Als er dort angekommen war, rief er mich zu sich. Ich seufzte, stieß mich vom Beckenrand ab und schloss zu ihm auf.
Mein Herz raste und etwas Schweres hatte sich auf meine Brust gelegt. Er hingegen fraß mich mit seinen Blicken förmlich auf und ich meinte zu sehen, wie er insbesondere an meinen Lippen interessiert zu sein schien. Ich schluckte nervös.
»Bei drei?«
»Einen Moment«, erwiderte ich und atmete mehrfach tief ein und aus, als würde dieses letzte, verzweifelte Manöver mein Lungenvolumen drastisch erhöhen. Als mir schließlich bewusst wurde, wie unnütz das war, nickte ich schließlich. Er zählte herunter. Die Situation fühlte sich plötzlich so bescheuert an, dass ich unwillkürlich grinste. Als dann die »eins« erklang, verpasste ich beinahe den Start. Ich sog so viel Luft wie möglich in meine Lungen, blies die Backen auf und presste die Lippen fest aufeinander – schon begrüßte mich das Nass.
Ich sank hinunter, so wie Yoshi nur einen halben Meter vor mir. Unsere Blicke trafen sich und ich konnte selbst ohne Taucherbrille erkennen, wie er mich interessiert beobachtete.
Die Geräusche veränderten sich. Ich hörte, wie feine Bläschen an die Oberfläche stiegen. Hörte das dumpfe Rauschen der Filteranlage und die Bewegungen, die unsere Hände verursachten. Ich schloss die Augen. Konzentrierte mich und versuchte, meinen Körper in völlige Ruhe zu versetzen. Denn Aufregung und Bewegung verbrauchten Sauerstoff – etwas, das ich tunlichst vermeiden wollte. Und doch überschlugen sich meine Gedanken. Ich fluchte im Stillen und wünschte mir, nicht immer so frech und anmaßend zu sein. In diesem Moment schwörte ich mir, mir eine Therapie zu suchen. Eine, die mir diese Unart austreiben würde. Spoiler: Ich habe es nie getan.
Die Zeit verstrich. Ich öffnete die Augen und sah, dass Yoshi so gelassen die Luft anhielt, als wäre dies seine Passion. Schlagartig überkam mich das Gefühl von Luftnot. Könnte ich in diesem Moment schwitzen – ich hätte es getan. Die Zeit lief mir davon.
Ich will nicht verlieren!
Doch die Sekunden waren meine Feinde. Verstrichen ohne Gnade und versetzten mir Fausthiebe, während sie Yoshi scheinbar in Ruhe ließen. Verzweifelt sah ich nach oben in Richtung Oberfläche, über der sich grell die Sonne zeigte. Atmen, dachte ich und meine Lungen begannen zu brennen. Verdammt!
Meine Verzweiflung ließ mich die Arme ausfahren. Ich griff nach Yoshis Arm und versuchte, ihn mit unfairen Mitteln zum Auftauchen zu zwingen. Kniff ihm in die Haut, kitzelte seine Achselhöhle. Er bewegte und wehrte sich zwar, doch blieb er unten. Im Gegensatz zu mir. Mein Selbsterhaltungstrieb übernahm die Oberhand. Ich konnte es nicht verhindern. Nur einen Augenblick später war es vorbei. Ich durchbrach die Grenze zwischen nass und trocken. Sog gierig keuchend den so wichtigen Sauerstoff ein.
Ich taumelte ein wenig. Drehte mich halb vom Schauplatz weg, was gut war, denn ich wollte nicht sehen, wie mein Gegner siegreich auftauchte. Aber ich hörte es, und das war nicht viel besser. Erst recht nicht, als sein Gackern zu mir drang, das mir die Röte ins Gesicht trieb.
»Formschwäche, was?«, grölte er und klopfte mir aufmunternd auf die Schulter. »Das passiert jedem. Wir wissen beide, dass du viel länger aushalten kannst.«
»Wichser«, schmetterte ich seinen Hohn ab und drehte mich in diesem Moment zu ihm um. Er schüttelte langsam den Kopf.
»Heute nicht.«
Ich verstand nicht. »Was meinst du?«
Er schmunzelte. »Heute wichse ich nicht. Schon vergessen? Den Wetteinsatz?«
Ich gefror zu Eis. Jetzt, wo er es aussprach, wurde die Niederlage offiziell. Ich schauderte.
Yoshi schwamm zum Beckenrand, hievte sich aus dem Wasser und ließ sich platschend nieder. Wie vor wenigen Minuten baumelten seine Beine im Wasser und erzeugten kleine Wellen, die sich ringförmig ausbreiteten. Ich dagegen verharrte still, während mein Herz wuchtig schlug. Erst, als seine Wellen sanft gegen meinen Bauch schwappten, riss ich mich aus meiner Starre. Ich stemmte meine Hände in die Hüften und legte den Kopf schief. Ich hoffte inständig, dass diese Haltung Souveränität und Selbstvertrauen ausstrahlte.
»Willst du deinen Einsatz jetzt einlösen oder später, wenn die anderen wieder da sind?«
»Ha ha«, erwiderte ich trotzig und stellte mir unwillkürlich vor, wie meine Familie und deren Anhang mir dabei zusehen würden, wie ich mit Yoshis Penis gewisse Dinge anstellte. Irgendetwas in meinem Magen rumorte bei diesen Gedanken und ich bekam eine Gänsehaut. Ich konnte es nicht wirklich glauben, dass ich mich selbst in diese Situation manövriert hatte. Und doch saß er da, ein junger Mann, breit grinsend und bereit, seine Belohnung einzustreichen.
»Warum zögerst du?«, hakte er nach. Er klang amüsiert, seine Stimme war eine einzige Herausforderung. Er glaubt nicht, dass ich es wirklich mache, schallte es durch meinen Kopf. Er glaubt, dass ich Angst habe. Gut – falsch wären diese Gedanken nicht. Ich hatte Angst. Nicht, weil ich mich vor Penissen und Männern fürchtete. Quatsch. Ich war so reif, wie es nur sein konnte und bereit dazu, endlich von einem holden Recken geerntet zu werden. Dass ich in diesem Alter noch Jungfrau war, war der größte Witz überhaupt. Es hatte bisher einfach nicht sein sollen – doch das ist eine andere Geschichte. Hier ging es um einen Blowjob. Wenn das stimmte, was meine Mädels mir bereits zuhauf erzählt hatten, war das Blasen ein Kinderspiel und wirklich nichts Schlimmes. Ich seufzte.
»Warum ich zögere? Weil du hässlich bist!«
Yoshi wirkte gekränkt und er zog eine Schnute. Doch kehrte sein Grinsen schnell zurück. »Wie schön du mich findest, spielt keine Rolle. Der Wetteinsatz zählt. Also?«
Anstatt einen Schritt auf ihn zuzumachen, zögerte ich weiterhin. Mein Puls stieg an, denn mir wurde bewusst, dass ich an einer Schwelle angekommen war. Es gab nur den Weg vor oder zurück. Blasen oder fliehen. Doch kneifen war nicht mein Ding. Mein frecher Mund hatte es in der Vergangenheit so oft geschafft, mich in brenzlige Situationen zu bringen, dass ich es gewohnt war, mit deren Konsequenzen fertig zu werden.
Ich atmete tief ein. Und wieder aus. Dann übertrat ich die Schwelle und setzte mich in Bewegung. Ich spürte das kühle Wasser, wie es mir um die Beine floss.
»Damit hätte ich nicht gerechnet«, gestand Yoshi, als ich mit nur einem halben Meter Abstand vor ihm zum Stehen kam. Mein Blick glitt von seinem Gesicht hinunter zwischen seine Beine, wo die nass glänzenden Badeshorts das verbargen, was mir solche Bauchschmerzen bereitete. Ich trat näher an ihn heran und konnte ein nervöses Zittern meiner Hände nur mit viel Mühe unterdrücken. Je näher ich kam, desto weiter schob er seine Schenkel auseinander, als würde er sich mir öffnen. Als mein großer Zeh gegen die Poolwand stieß, blieb ich stehen und sah zu ihm auf. Ich rang mich zu einem frechen Grinsen durch, das er jedoch zu durchschauen schien.
»Also, um das mal klarzustellen …«, begann er langsam mit weicher Stimme. »Wenn du es nicht willst, sage es einfach. Ich zwinge dich nicht dazu, es durchzuziehen. Es ist nur eine billige Wette.«
Ich zischte ihn an. »Warum sollte ich kneifen? Denkst du, ich hätte Schiss?«
Seine besorgte Miene verwandelte sich in etwas Gieriges. »Du bist eine Draufgängerin, was?«
Ich funkelte ihn an.
»Du versteckst dich hinter frechen Worten. Aber mal ehrlich, hast du jemals jemandem einen geblasen? Irgendwie glaube ich dir das nicht …«
Wie, um ihm seinen Irrtum vor Augen zu halten, legte ich forsch eine Hand auf seinen Schritt. Ich wollte Macht und Selbstbewusstsein demonstrieren, stattdessen ertappte ich etwas Hartes, das mich beinahe aus der Fassung brachte. Es kostete mich alle Mühe, die ich aufbringen konnte, nicht wie ein pubertierender Teenager zu quieken, als ich zum ersten Mal in meinem Leben einen harten Penis berührte, selbst wenn eine Lage Stoff dazwischen war.
»Alter, hast du nen Ständer?«, lachte ich gespielt. Er legte den Kopf schief und sah mich mitleidig an.
»Na, was denkst du denn? Mich erwartet immerhin ein Feuerwerk.«
Er nickte an sich hinab und bedeutete mir damit, endlich meinen Wetteinsatz einzulösen. Wieder schluckte ich, was in Kombination mit dem, was meine Hand noch immer fühlte, mehr als nur seltsam war.
»Ein Feuerwerk«, murmelte ich kaum hörbar. »Du wirst schon sehen.«
»Was?«
»Ach nichts.«
Ich musste zu meinem Fehler stehen. Ich musste es durchziehen. Und hey, irgendwie wollte ich es auch. Yoshi war zwar nicht mein bester Kumpel, aber er war okay. Weder dumm noch hässlich. Es gab wahrscheinlich schlimmere Szenarien, seine Mundunschuld zu verlieren. Also nahm ich meinen Mut zusammen. Öffnete die Schleife, die am Bund der Badeshorts angebracht war. Im Anschluss zog ich den von Klett zusammengehaltenen Stoff auseinander.
Ich hielt die Luft an und betrachtete mit aufkeimender Neugier das, was sich nur wenig schüchtern und steinhart in der Hose befand. Ich grinste. Da war er also, Yoshis Penis. Bräunlich, glatt, haarlos – was mir sehr gefiel – und mit einer kleinen Ader ausgestattet, die sich gut sichtbar am Turm nach oben schlängelte.
Ob er groß oder klein war, konnte ich nicht beurteilen. Dazu fehlte mir die Erfahrung. Als ich die Badeshorts jedoch so weit zur Seite geklappt hatte, dass sein Ding vollständig frei lag, war ich beeindruckt. In meiner Jugend hatte ich mir Schwänze stets als etwas Bedrohliches vorgestellt. Als etwas Mächtiges, Abartiges, übertrieben gefeiertes Sexspielzeug. Doch am Ende war ein Penis nur ein Körperteil. Keine Waffe. Zumindest galt das für das Exemplar, das sich mir in diesem Moment anbot.
Nun siegte meine Neugier über meine Vorbehalte und ich streckte eine Hand aus. Umschloss vorsichtig den warmen Schaft, als befürchtete ich, ihn mit meiner Hand beschädigen zu können. Doch der Penis war so hart, dass ich ihn selbst mit zwei Händen nicht hätte zerbrechen können. Als ich schließlich die Vorhaut ein wenig zurückzog, kam die zarte Eichel zum Vorschein, was mich zum Lächeln brachte.
»Du siehst so aus, als hättest du noch nie einen Pimmel gesehen«, lachte Yoshi, dessen Stimme etwas tiefer war, als noch einen Moment zuvor.
»Quatsch!«, log ich schnell. »Er ist halt so klein. Deswegen grinse ich.«
Ich sah gerade noch rechtzeitig zu ihm auf, um zu sehen, wie er genervt mit den Augen rollte. »Sag, was du willst. Verletzen kannst du mich nicht.«
Punkt für ihn. Er war von seiner Ausstattung überzeugt.
»Fang endlich an, du Blowjob-Profi. Ich will wissen, was hinter deiner frechen Schnauze steckt.«
Ich knuffte ihn mit der freien Hand gegen die Hüfte. Mit der anderen rieb ich sein bestes Stück. Nicht schnell, sondern langsam. Ich musste erst verstehen und lernen, wie weit ich gehen konnte, ohne ihm weh zu tun. Doch scheinbar schien Yoshi das, was ich mit ihm anstellte, zu gefallen. Er stöhnte leise und schloss die Augen, was in mir ein unerwartetes Kribbeln erzeugte. Schlagartig wurde mir bewusst, dass ich zum allerersten Mal überhaupt einem anderen Menschen sexuellen Genuss bescherte – und dieser Gedanke bestärkte mich, den nächsten Schritt zu wagen.
Ich führte meinen Kopf dichter an Yoshis Becken heran. Sog einen Schwall Luft durch die Nase, als erwartete ich tatsächlich, seinen Penis riechen zu können. Plötzlich war ich ihm so dicht, dass keine Hand mehr zwischen meinem Gesicht und seinen Stab gepasst hätte.
Und nun? Einfach in den Mund nehmen? Und dann?
»Letzte Chance«, flüsterte er. »Noch kannst du aufhören.«
… und zugeben, dass du dich aufgeplustert hast.
»Halt den Mund«, erwiderte ich und öffnete meinen. Nicht weit, aber so, dass meine Absichten klar erkennbar waren. Und dann passierte es: Meine Oberlippe berührte die Eichel.
Yoshis Penis zuckte bei dem Kontakt und auch durch meinen Körper schien ein Blitz zu schießen. Mein Puls schnellte durch die Decke und ich fühlte mich unwillkürlich wie ein Kind, das etwas sehr Verbotenes anstellte. Aber ich blieb dran. Ließ meine Verunsicherung nicht gegen die immer stärker werdende Neugier gewinnen. Öffnete die Lippen weiter – und nahm den Penis in mir auf.

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Omocha Dreams

Als sich die Lippen um den warmen Schaft schlossen, spürte ich sofort das Leben, das in ihm steckte. Meine Zunge, die sich zögerlich an den Penis schmiegte, schmeckte den typischen Geschmack von Chlorwasser und Salz – und darüber war ich froh. In meiner Horrorvorstellung schmeckte ein Schwanz nach Pisse und Sacksahne, doch zum Glück war Yoshi ein gepflegtes Exemplar seiner Gattung. Ich musste zugeben, dass mir das ausfüllende Gefühl im Mund gefiel.
Ich begann mit der Arbeit. Hob und senkte meinen Kopf in kurzen Hüben und lernte das kennen, was mir all die Jahre verwehr geblieben war. Der Penis glitt über meine Zunge, presste sich an die Lippen, und je öfter sich die Runden wiederholten, desto feuchter wurde es. Irgendwann erklang ein Schmatzen, das sich mit dem Stöhnen des Mannes vor mir vermischte.
Yoshi legte eine Hand auf meinen Kopf und zwang mir seinen Wunschrhythmus auf. Zunächst ärgerte mich dies, weil es bedeuten musste, dass ich es nicht gut gemacht hatte, doch das änderte sich rasch, je mehr ich darüber nachdachte. Schlussendlich akzeptierte ich, dass ich in diesem Duo diejenige war, die lernte und auf keine Erfahrungen zurückgreifen konnte. Ich ließ zu, wie er meinen Kopf vor und zurück schob. Erst mit einer, dann mit zwei Händen, deren Finger sich fest in mein Haar gruben.
Dank Yoshis Führung verstand ich, dass ich tiefer lutschen musste. Nicht nur in kurzen Hüben, sondern so weit, wie es mir möglich war, ohne selbst Probleme zu kriegen. Mein Kopf hob und senkte sich. Der Schwanz glitt durch meinen Mund wie eine geschmierte Wiener. Ich spürte die weiche Vorhaut – mal stramm, mal locker – und die glatte Eichel, die in ihr lebte.
Das Wasser um uns herum schien zu kochen. Mir gelang es, die Welt um mich herum auszublenden und mich ganz auf das Ding in meinem Mund zu konzentrieren. Würde meine Familie samt Anhang in diesem Moment zurückkehren – ich würde es nicht bemerken. Aber das war egal. In diesem Moment wusste ich es nicht besser, aber mir schien, als würde ich meinen Job ganz gut machen. Dieser Gedanke festigte sich, als Yoshis Hände plötzlich verschwanden, als wären sie mit dem, was sie erreicht hatten, zufrieden.
Ob ich erregt war? Natürlich! Sehr sogar. Beinahe bereute ich es, dass ich bis zu diesem Moment am Pool noch nie intimen Kontakt mit Männern gehabt hatte. Doch darüber konnte ich auch später noch nachdenken. Worin ich mir aber sicher war, war Folgendes: Wäre das Poolwasser nicht gewesen, hätte man mir deutlich ansehen können, dass ich zwischen den Beinen nass war. Das Kribbeln in mir hatte ein heftiges Level erreicht und ich wünschte mir fast, dass Yoshis Schwanz nicht nur in meinem Mund wüten würde …
Ich nahm Fahrt auf. Blies schneller und tiefer, was mir jedoch beinahe zum Verhängnis geworden wäre. Es kostete mich alle Mühe, ein Würgen zu unterdrücken, doch Yoshi, der plötzlich immer lauter stöhnte, hätte es ohnehin nicht gehört.
Meine Lippen wurden wärmer, der Reibung sei Dank. Mein Mund war so feucht wie selten zuvor. Und ich war glücklich. Erregt. Krass geil. Es machte einfach Spaß. Ich hätte beinahe ewig so weitermachen können, doch etwas veränderte sich.
Yoshis Hände kehrten zurück. Hielten meinen Kopf so fest, dass es beinahe weh tat und unterstützten mich bei meiner Arbeit. Als ich verstand, warum er dies tat, war es zu spät. Mit einem jähen Urschrei ergoss er sich in meinen Mund. Ich erschrak und riss die Augen auf, während heißer Glibber jeden Raum in mir ausfüllte.
Ich spuckte den Penis aus und wich ein Stück zurück. Nur würgte ich doch, während das Sperma über meine Lippen lief und in den Pool tropfte. In meinem Mund tobte ein Kampf aus Ekel und Geilheit. Salz vermischte sich mit etwas, das wie Muskat schmeckte. Es war zeitgleich bitter und mild.
In meinem Kopf explodierten Dutzende Emotionen und Gedanken, während Zunge und Gaumen alarmiert mit der neuen Erfahrung kämpften. Muss ich das Zeug schlucken?, fragte ich mich. Ich versuchte, mich dazu zu überwinden. Doch letztendlich siegte die Wucht des Ergusses und ich war gezwungen, die Ladung auszuspucken.
Das Weiß prasselte auf die Oberfläche und versank rasch im Blau, wobei es milchige Fäden hinterließ. Ich erschauderte und funkelte Yoshi böse an. Er hingegen zeigte einen seligen Gesichtsausdruck, voll der Entspannung und Ekstase.
»Hättest mal Bescheid sagen können«, fauchte ich und spritzte einen Schwall Wasser in seine Richtung. »Das war eklig!«
Er lachte und winkte ab. »Ich dachte, dass ein Profi wie du damit zurechtkommen würde.«
»Ach … Fick dich!«
Eigentlich war ich ihm nicht wirklich böse. Doch meine Wut diente als Erhalt meines Schutzschildes, das ich bei meiner ersten sexuellen Erfahrung deutlich hatte runterfahren müssen.
»Ich würde viel lieber dich ficken«, konterte Yoshi frech und spritzte nun ebenfalls mit Wasser.
»Als ob«, wiegelte ich erschrocken ab, denn mit diesem Geständnis hatte ich nicht gerechnet. Und doch war Sex mit Yoshi ausgeschlossen – aber so was von. Ein Blowjob war okay, aber meine eigentliche Jungfräulichkeit wollte ich nicht so leicht hergeben.
»Wir könnten ja um etwas anderes wetten. Was meinst du? Ich könnte mir da vieles vorstellen.«
In meinem Mund regierte noch immer der Geschmack des Spermas und ich bildete mir ein, dass sich auf Zähnen und Zunge ein Belag einstellte. Ich musste unbedingt etwas trinken. Am besten etwas mit Umdrehung. Wein oder Wodka. Letzterer würde beim Desinfizieren helfen.
Ich drehte mich um und watete zur Treppe, die aus dem Pool und schnell in die Finca führen würde.
»Ein Wettrennen für deine Pussy? Oder ein Wetttrinken für deinen Arsch?«
Ich ballte die Hände zu Fäusten und verfluchte diesen Flegel – doch irgendwie geschah es mir recht. Ich hatte mir den Schlamassel selbst eingebrockt und auslöffeln müssen. Und ja, irgendwie war es auch geil. Das musste ich zugeben.

©2026
Vanessa


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