Bisher gab es meine Bücher exklusiv bei Amazon zu kaufen.
Doch nun kann ich voller Stolz verkünden, dass es meine Geschichten in neue Regale geschafft haben. 🖤
Mit dabei sind unter anderem Thalia, Hugendubel, Apple Books, ebook.de, der Google Store – und noch viele mehr.
Warum das gut ist?
Nicht jeder kauft gerne beim großen A.
Das kann ich absolut verstehen.
In den letzten Monaten erhielt ich immer wieder Nachfragen, ob meine Bücher nicht auch an anderer Stelle zu erwerben wären.
Bisher musste ich diese Frage leider verneinen. Irgendwie unprofessionell, oder?
Man sollte seine Saat weit streuen, um sicherzugehen, dass alle Interessierten die Möglichkeit haben, sie zu finden.
Zack – umgesetzt! 😉
Der winzig kleine Haken …
Die Neuerscheinungen tauchen auch weiterhin zuerst bei Amazon auf.
Erst nach Ablauf von drei Monaten schicke ich die heißen Zeilen in die anderen Stores.
Warum? Lass es mich erklären.
Bei Amazon gibt es die Möglichkeit, ein E-Book-Abonnement abzuschließen.
Dieses erlaubt es den Nutzern, monatlich so viele E-Books zu lesen, wie sie möchten.
Das Ganze nennt sich Kindle Unlimited – und ist für Leserinnen und Leser eine tolle Sache.
Für mich als Autorin im Grunde auch.
Aber: Ein E-Book ist nicht automatisch Teil dieses Programms.
Ich muss es aktiv für KDP Select anmelden. Erst dann erscheint es für Kindle-Unlimited-Nutzer in den Suchergebnissen.
Die Bedingung dafür ist allerdings knallhart:
Amazon räumt sich ein Exklusivitätsrecht ein.
Das bedeutet, dass das betreffende Buch nur und ausschließlich beim großen A verkauft werden darf.
Diese Exklusivität hat eine fixe Laufzeit von drei Monaten – keinen Tag weniger
(aber mehr, wenn ich als Autorin das möchte).
Warum lege ich mir diese Handschellen an?
Eigentlich mag ich es nicht, meine Bücher an Klauseln zu binden.
Aber ganz ohne funktioniert es eben nicht – und knapp ein Viertel meiner Umsätze stammt aus dem Kindle-Unlimited-Programm.
Nach den ersten drei Monaten ist jedoch Schluss:
Das Exklusivitätsrecht erlischt und die Bücher fliegen in die weite Welt hinaus.
Versprochen. 😌
Was verdiene ich an meinen Büchern?
Nun ja – nicht so viel, wie viele denken.
Im Regelfall verkaufe ich meine Bücher für 2,99 €.
Nachdem die Shops ihre Provisionen abgezogen haben, bleiben mir etwa 1,93 € – vor Steuern.
Diese fallen natürlich auch noch an.
Reich wird man mit dem Schreiben also nicht.
Wie verdiene ich an Kindle Unlimited?
Ich bekomme keine Tantiemen pro verkauftem Exemplar.
Stattdessen werde ich pro gelesener Seite bezahlt.
Eine Seite hat einen Wert von ca. 0,275 Cent.
Ein vollständig gelesenes E-Book bringt – je nach Länge – zwischen 25 und 45 Cent.
Nicht viel. Aber immerhin etwas.
Du siehst also:
Ein Kauf lohnt sich für mich mehr als ein Abo-Reading.
Und trotzdem biete ich beide Varianten an, weil sie den Kreis meiner Leserinnen und Leser erweitern.
Die einen kaufen lieber, die anderen abonnieren.
Und ich möchte alle erreichen. 🖤
Und wie ist das mit Hörbüchern?
Ganz ähnlich.
Mein (bald erscheinendes) Hörbuch kann entweder gekauft oder per Abo (z. B. Spotify) gehört werden.
Beim Kauf bleiben mir – bei einem Verkaufspreis von 4,99 € – je nach Plattform etwa 1,35 € bis 1,75 € pro Einheit.
Beim Streaming verdiene ich dagegen nur geringe Centbeträge –
nicht einmal einen halben Euro pro Hörbuch (bei ca. 93 Minuten Länge).
Lohnt sich das Schreiben für mich überhaupt?
Jein.
Davon leben kann ich nicht. Noch nicht einmal ansatzweise.
Mehr als zwei oder drei Einkaufswagen lassen sich mit den monatlichen Tantiemen nicht füllen.
Was viele nicht wissen:
Auch ein E-Book kostet in seiner Entstehung Geld.
- Das Coverdesign muss bezahlt werden
- Das Lektorat ist sehr teuer
Ein Buch verschlingt also mehrere hundert Euro, bevor es überhaupt hochgeladen werden kann.
Und trotzdem lohnt es sich – aus mehreren Gründen.
Einerseits verarbeite ich in meinen Texten meine eigene Lebensgeschichte
(siehe die Verborgene-Begierde-Reihe).
Andererseits lebe ich mein Kopfkino und meine Lust in den Zeilen aus.
Zudem liebe ich es, Menschen aus meinem echten Leben als Protagonisten in meine Storys einzubauen –
natürlich geschützt durch Pseudonyme.
Wie bei Silvana (Sex-Coaching-Reihe). Oder Jenny. Oder Florian. Oder … oder … oder.
Und dann ist da noch der Austausch mit euch.
Ich erhalte viele tolle Nachrichten, ehrliche Rückmeldungen und intensive Gedankenanstöße.
Viele schätzen es, dass meine Romane keine reinen Rammel-Pornobücher sind,
sondern Aufbau, Tiefe und Emotionen haben.
Und der wichtigste Grund überhaupt:
Es macht mir Spaß. Punkt.
Werde ich weiter schreiben?
Natürlich.
Ich habe noch viele Geschichten im Kopf, die aufs Papier – oder besser gesagt, auf den Reader – wollen.
Das Schreiben wird aber auch in Zukunft nur ein Teil meiner Erotik sein.
Mein Hauptfokus liegt weiterhin auf meiner Karriere als Darstellerin.
Doch das Schreiben rundet mein Portfolio ab.
Und macht mich komplett.
Print oder E-Book?
Amazon oder Thalia?
Abo oder Kauf?
Wie konsumierst du am liebsten?
Und hast du vielleicht selbst schon einmal etwas geschrieben – etwas Heißes, Versautes?
Lass es mich wissen.
Ich bin sehr gespannt auf eure Erfahrungen. 💋
Nachfolgend findest du ein paar Links zu meinen neuen Verkaufsflächen:
Amazon, Thalia, Apple Books, Google Play Books, Hugendubel, ebook.de