8.
Das Schlafzimmer der Sexlehrerin war ein Traum in Weiß. Es erinnerte ein wenig an Wolken und Freiheit. Müsste Jonas es mit einem einzelnen Wort beschreiben, würde er sich für Himmel entscheiden.
Der Boden bestand aus einem hochflorigen Teppich. Mittig an der Rückwand stand ein überbreites Bett, für welches die Bezeichnung Queen Size wahrscheinlich erfunden worden war. Laken, Decken, Kissen und Nachtschränke – alles in Weiß. Würde er nicht wissen, dass Silvana der Teufel in Frauengestalt war, so hätte sie als Engel ein passendes Bild zu ihrem Schlafzimmer abgegeben. Eine Raumseite bestand aus einem vollflächigen Fenster mit Blick ins sommerliche Blau – ein weiteres Argument dafür, ihr Schlafrefugium als Himmel zu bezeichnen.
Sie zog ihn zum Bett. Nein, er korrigierte sich in Gedanken. Er zog sie zu ihrer Spielwiese. Er folgte ihr brav. In diesem Zimmer war sie das Maß der Dinge. Und er ihr Spielzeug – und das war ihm mehr als nur recht.
Als Jonas sich niederließ, stieg aus der Matratze ein erfrischender Wäscheduft auf, der ihn sofort an Sommer und Urlaub erinnerte. Silvana kroch auf allen vieren über die Bettdecke, den Arsch dabei provokant erhoben. Er war sich sicher, dass sie ihn gezielt an den Rand des Wahnsinns bringen wollte, doch über diesen war er längst hinaus.
Sie öffnete eine Schublade und holte eine durchsichtige Flasche heraus, die mit einer leicht gelblichen Flüssigkeit gefüllt war. Massageöl. Daran bestand kein Zweifel. Mit einem breiten Grinsen krabbelte sie zurück und legte es neben ihm ab.
»W-wie«, begann Jonas verunsichert. »Wie soll ich dich massieren?«
Jetzt, wo er so kurz davor stand, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen, stellte er sich die Frage, wie er überhaupt beginnen sollte. Er hatte noch nie in seinem Leben einen anderen Menschen massiert und kannte so etwas nur aus Filmen beziehungsweise Pornos. Er sah sie hilfesuchend an, sie grinste warmherzig.
»Du sollst mich, respektive deine Zukünftige, nicht überfallen. Von daher bieten sich Schulter und Nacken zum Anfang an. Alles Weitere wird sich ergeben …«
Sie ließ sich langsam mit dem Rücken auf der Matratze nieder, ihre Augen lustvoll auf ihn gerichtet. Dann ergriff sie seine Hände und zog ihn zu sich. Als er tief genug über ihr war, schlang sie einen Arm um seinen Oberkörper, die freie Hand legte sie an seinen Hinterkopf. Jonas verstand – sie wollte einen Kuss, bevor es losging. Und diesen gab er ihr.
Während sie sich küssten, pressten sich ihre Becken aneinander. Er versuchte sich zunächst abstützen, um die Spanierin nicht mit seinem Gewicht zu belasten, doch sie gab ihn zu verstehen, dass sie seine Haut spüren wollte. Seine Brust berührte ihre. Seine Haut schmiegte sich an feurige Glut und den zarten Stoff ihres BHs.
Ihre Hände glitten tiefer. Erkundeten seinen Rücken. Wanderten weiter. Krallten sich in seinen Po. Er stöhnte vor Geilheit und presste sein Becken härter an ihres. Sein aufgepumpter Schwanz drückte sich dorthin, wo er unbedingt hinwollte – nur ein paar Lagen Stoff verhinderten, dass er sein Ziel erreichte.
Warum tat sie das? Was war mit der Massage? Testete sie ihn? Wollte sie ihn mit Absicht von seinem Vorhaben abbringen, um ihm ihre Dominanz aufzuzwingen?
Die Geilheit, sie ficken zu wollen, kämpfte mit dem Drang, ihren Körper zu erkunden. Und plötzlich wurde ihm klar, dass er sich nicht für eines entscheiden musste – er konnte beides haben. Das volle Programm. Und er verstand, das jenes komplette, umfassende Programm der Schlüssel zum Erfolg sein würde. Denn es ging nicht nur um ihn und seine Lust. Nein. Sex war mehr als stumpfes Rammeln und abspritzen. Sex war … Alles!
Er nahm das Heft des Handelns in die Hand. Mit Kraft drückte er sich hoch. Ihre glühenden Lippen lösten sich voneinander. In ihrem Gesicht stand der Anflug von Stolz geschrieben. Er schien das Richtige zu tun. Diese Erkenntnis gab ihn noch mehr Kraft. Er gab ihr zu verstehen, dass sie sich auf den Bauch drehen sollte. Sie gehorchte ihm und drehte sich verführerisch langsam um. Als sie schließlich auf ihrer Vorderseite lag, schob sie die Hände unter ein Kopfkissen vor ihr. Den Kopf ließ sie zur Seite fallen und schloss in stiller Erwartung die dunklen Augen.
Jonas Herz raste, als er ihren Rücken – dieses perfekte Ding aus glatter Haut und sinnlicher Eleganz – gründlich musterte. Mit einer Hand strich er sanft von ihren Schultern an abwärts, fuhr die Linie der Wirbelsäule nach, stieß gegen den Saum der Jeans. Als seine Hand vorsichtig über den Arsch rieb, kribbelte es gefährlich zwischen seinen Beinen. Silvana atmete genüsslich aus.
Er tastete nach dem Öl, ohne dabei den Körper seiner Göttin aus den Augen zu lassen. Mit fliegenden Fingern öffnete er den Deckel. Ein Duft von Lemongras drang an seine Nase. Er ließ etwas der gelben Flüssigkeit auf seine Handfläche laufen. Dann verrieb er es, nahm seinen Mut zusammen und beugte sich über sie.
Der Moment, als er sie berührte, ganz sanft mit beiden Händen, jeweils eine an der linken und der rechten Schulter, jagte heiße Lust durch jede seiner Adern. Ihre Haut war so weich, dass er sie am liebsten sofort geküsst und mit den Zähnen gezeichnet hätte. Aber er zwang sich zur Ruhe – sie war jetzt sein Spielplatz, den er gründlich erkunden wollte.
Er stöhnte leise auf, sein Schwanz zuckte heftig in der Hose. In seinem Kopf explodierten Bilder, wie er sie packte, an sich riss – und doch zwang er sich, ruhig zu bleiben. Noch. Er begann, sie zu massieren, zu drücken, zu streicheln. Erst die Schultern, dann den Nacken. Seine öligen Hände berührten ihren Haaransatz, sodass die Haare dort zu feinen, nach Lemongras duftenden Strähnen verschmolzen.
Während er sie massierte, seufzte sie genussvoll. Sie wurde noch weicher, als würden seine Griffe das letzte bisschen Spannung von ihren Knochen lösen. Sie war wie Wachs in seinen Händen, ein Gefühl, dass er bis dato nicht kannte. Es gefiel ihm. Sehr sogar.
Er glitt tiefer. Über die Schulterblätter und Wirbelsäule. Dann berührte er den Verschluss ihres BHs. Einer spontanen Eingebung folgend öffnete er diesen – es gelang ihm beim ersten Versuch. Sein Herz schlug bis zum Hals. Sie protestierte nicht, sondern schloss genüsslich die Augen. Ihm wurde schlagartig bewusst, wie weit er bereits gekommen war. Dieses Gefühl, ihr jetzt so nahe zu sein, ließ seinen Schwanz schmerzhaft gegen die Hose pochen.
Erschlafft fielen die Bänder des Kleidungsstücks zu den Seiten Weg und hinterließen einen feinen, leicht rötlichen Abdruck in der Haut. Sein Ding pulsierte bei dem Gedanken, dass sie praktisch oben ohne dalag. Ein weiterer Meilenstein. Sein Mund füllte sich mit Speichel. Er wollte sie am liebsten auffressen.
»Zieh ihn weg«, hauchte sie und hob ihren Oberkörper einen Spalt breit. Er verstand und zog den blauen Stoff unter ihr hervor. Sie ließ ihre Augen geschlossen und er nahm sich die Zeit, an dem BH zu riechen. Nicht, weil er pervers war. Er wollte ihren Duft von Parfum und Haut erleben. Konservieren. In seinen Erinnerungen abspeichern. Für immer und ewig.
Er massierte weiter. Wanderte tiefer, dann wieder höher, begann von vorne. Ob man dies so machte, konnte er aus mangelnder Erfahrung nicht sagen, aber da Silvana ihn weder belehrte oder korrigierte, war es wohl nicht falsch. Im Gegenteil. Sie stöhnte leise und bei bestimmten Aktionen seiner Hände manchmal etwas lauter. Sie genoss es. Am liebsten hätte er sie danach gefragt, aber er wollte diesen Moment nicht durch plumpe Fragen zerstören.
Jonas wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war. Ob es nur Sekunden oder Minuten waren. Was er wusste, war, dass er tiefer gehen wollte. Sehr viel tiefer. Er gab dem Drang nach, massierte sich hinab, bis er auf die Hose stieß. Ihm war es egal, dass er den Stoff mit seinen öligen Händen ruinieren würde – er griff einfach zu. Packte den Saum der so unendlich engen Jeans und zog daran – sein Glied unterstützte ihn mit wildem Pochen und Anfeuern.
Entgegen seiner Erwartung glitt die Hose hinab. Es war leichter, als er vermutet hatte. Zentimeter für Zentimeter legte er ihren Arsch frei – fest, rund, glatt. Die Haut darunter war ein wenig heller, fast so, als hätte noch niemand außer ihm je diesen Anblick genießen dürfen. Als er endlich die prallste Stelle überwunden hatte, rutschte die Hose wie von selbst über ihre Schenkel. Sein Schwanz pochte wie verrückt, während er sich auf die Unterlippe biss, um nicht sofort loszustöhnen. Er entfernte die Jeans und ließ sie unbedacht nach hinten fallen. Er sabberte beinahe, als er die Frau musterte, die nur noch mit einem zarten String – ebenfalls blau – bekleidet vor ihm lag.
Er griff abermals zum Öl, presste einen ordentlichen Schwall heraus und verrieb diesen zwischen seinen Händen. Anschließend führte er diese zu ihrem Hintern – und begann, diesen zu kneten.
Seine Sinne kochten förmlich, als seine Finger sich in weiches Fleisch gruben, es massierten, mit Leidenschaft verwöhnten. Silvana stöhnte lauter, ihr schien das, was er tat, zu gefallen. Und er machte weiter, immer weiter. Wurde mutiger. Drückte nicht nur, sondern zog die Backen mit gezielten, aber angebrachten Bewegungen auseinander, sodass seitlich des dünnen Strings ihr Anus hervorlugte.
Er stöhnte vor Gier, als er die Schamlippen bemerkte, die sich deutlich unter dem blauen Stoff abzeichneten. Das Textil war an dieser Stelle etwas dunkler als drumherum. Es dauerte einige Sekunden, ehe er verstand, dass das daran lag, dass sie feucht war. Ihm wurde noch heißer. Sie war feucht! Sie war geil! Und das nur wegen ihm und das, was er tat.
Etwas in ihm setzte aus. Als wäre die nasse Darstellung von Geilheit eine Initialzündung, keuchte er auf vor Gier. Nur zwei Sekunden später warf er ihren String über seine Schultern. Er hatte es geschafft. Sie war nackt. Vollkommen nackt.
Er stürzte sich auf sie, küsste ihren perfekten Arsch zuerst zärtlich, dann gierig. Als er ihre Backen auseinanderzog, präsentierte sich ihm ihr enges, rosiges Arschloch. Ohne zu zögern, drückte er seine Zunge dagegen, schmeckte ihre Haut, fuhr in langsamen Kreisen um den Eingang. Ihr Zucken war seine Belohnung – und sein Antrieb. Er leckte tiefer, rutschte bis zu ihrer feuchten Spalte, sog gierig ihre Nässe auf, während sein Schwanz fast schmerzhaft gegen seine Jeans drückte. Er wollte Silvana kosten, auffressen, sich zu eigen machen. Er schmeckte ihren süßen und zugleich salzigen Geschmack. Genoss jedes Aroma ihrer Weiblichkeit. Ihr Stöhnen wurde lauter, ihr Hinterteil bewegte sich, presste sich ihm entgegen. Dann warf er sie herum, riss ihre Beine auseinander und bevor er wusste, was geschah, gab er es ihr richtig.
Seine Zunge bespielte die Schamlippen und verwöhnte die Klitoris, während seine Nase sanft über ihr getrimmtes, zu einem feinen Strich rasiertem Schamhaar streifte. Er genoss jede Sekunde. Silvana ebenfalls. Ihr Becken geriet in eine gleichmäßige Schwingung, als würde es sein Lecken unterstützen. Jonas wusste nicht, ob er es richtig tat, oder, ob er etwas besser machen musste. Er leckte einfach. Immer weiter und ohne Rast. Er ließ seine Zunge tiefer in die nasse Spalte gleiten und rührte in dieser herum. Einmal biss er zu vor Lust, nicht doll, aber bestimmt. Silvana bäumte sich auf, sodass er, als er kurz aufsah, ihre nackten Titten sehen konnte, deren kleine Nippel spitz nach vorne ragten. Sie vergrub eine Hand in seinen Haaren und drückte ihn fester in sich. Ihr Stöhnen klang echt und laut, ihre Brust bebte. Die Bewegungen ihres Beckens wurden schneller.
Plötzlich griff sie ihm brutal in die Haare, zog seinen Kopf ohne jede Rücksicht nach oben, als wollte sie sagen: Jetzt übernehme ich, Kleiner. Jonas‘ Glied zuckte heftig, als ihre Nägel sich kurz in seine Kopfhaut bohrten. Sein Blick traf ihren – pures Feuer in ihren Augen. Er hätte sie in diesem Moment am liebsten gefickt.
Doch sie schob ihr Gesicht an seins und biss ihm in die Lippe, bevor sie sich mit einem dreckigen, fordernden Kuss auf ihn stürzte. Jonas war bewusst, dass seine Zunge vom Saft seiner Lehrerin nur so triefte. Dass sie sich nun selbst schmeckte. Aber es war ihm egal. Und ihr scheinbar auch. Womöglich befeuerte sie es sogar – er wusste es nicht. Was er wusste war, dass sie ihn plötzlich packte und herumriss.
Er lag auf dem Rücken, Silvana wie eine Löwin über sich. Sie leckte sich die Lippen, ihre Augen eine einzige Verführung. Dann glitt sie hinab, öffnete seinen Gürtel, zog diesen elegant heraus und schleuderte ihn weg. Seine Hose folgte nur einen Moment danach. Sie biss gierig in die stoffumspannten Konturen seines Schwanzes. Er stöhnte aus einer Kombination aus Schmerz und Wollust. Dann flogen auch seine Boxershorts, vor wenigen Stunden noch als Liebestöter verschrien, in weite Ferne. Er war splitterfasernackt. Seiner Lehrerin unverhüllt ausgeliefert. Und er fand es geil.
Jetzt passiert es!, dachte Jonas und verschränkte die Arme hinter seinem Kopf. Endlich passiert es!
Sie packte sein Glied. Ein unglaublich geiles Gefühl. Ein Gefühl, das er sich so herbeigesehnt hatte, und das sogar die Sorge, sein Penis könnte ihr zu klein erscheinen, verschwinden ließ. Sie rieb ihn langsam. Näherte sich ihm mit dem Gesicht. Er konnte ihrem warmen Atem auf seiner Haut spüren. Sie öffnete den Mund, leckte mit der Zunge langsam über Schaft und Eichel, dann verschlang sie ihn.