Über mein allererstes Mal, über meinen ersten Sex überhaupt, schreibe ich hier nicht. Manche Geschichten bleiben besser dort, wo sie hingehören: in der Erinnerung – und nicht mitten in einem Erotikblog. #ZuDieserZeitZuJung
Aber mein erstes Mal anal? Das ist eine andere Nummer.
Da war ich volljährig. Neugierig. Ziemlich nervös. Und offen genug, um eine Tür aufzustoßen, hinter der ich später verdammt viel über Lust, Vertrauen und meinen eigenen Körper gelernt habe.
Diese Geschichte darf erzählt werden. Also mache ich es. 🔥
Mein erstes Mal anal: Achtzehn, unerfahren und ziemlich verklemmt
Ich war achtzehn. Sexuell eher unerfahren. Ein bisschen verklemmt auch. Im Gegensatz zu meinem damaligen Freund war ich alles andere als experimentierfreudig. Ich war froh, wenn ich es in irgendeiner Art und Weise schaffen konnte, mich überhaupt auf den Sex konzentrieren zu können. Denn das fiel mir zu jener Zeit um ein Vielfaches schwerer als heute. Ich bin mir nicht sicher, glaube aber, dass ich bis dahin kaum eine Handvoll Orgasmen erlebt hatte.
Ich glaube nicht, dass mein Freund unglücklich mit mir war. Immerhin hatten wir oft Sex. Trotz meiner Nervosität war ich oft erregt. Das muss an den Trieben einer jungen Frau gelegen haben, die Ängste und Sorgen überstrahlen konnten. Doch er war es, der sich abmühen musste, um auf seine Kosten zu kommen.
Ich war also der typische Seestern: Ich lag da. Zu allem bereit, aber relativ unbeweglich. Öffnete mich seiner Manneskraft, trug aber kaum mehr zu der Sache bei als die Bereitstellung meiner Enge.
Sein Vorspiel war stets fantastisch. Gründlich und nass. Sein Zungenspiel war ein Gedicht und meine Klitoris war dankbar dafür. Manchmal raffte ich mich zu einem Blowjob auf, oft in der Angst, dass er zu früh kommen und mir den Saft in den Mund spritzen würde. Doch er war so vernünftig, es nicht zu tun. Von daher tat ich es so oft, wie ich mich dazu durchringen konnte.
Vom Seestern zur Katze 🐚➡️🐈
Irgendwann kam der Punkt, an dem meine Vorsicht zu kippen begann. Als aus Schüchternheit allmählich eigenes Interesse wurde. Ich wurde langsam, gaaanz langsam selbstbewusster. Verstand, dass ich trotz der Makel, die ich meinem Aussehen zusprach, begehrenswert war. Dass ich mich nicht verstecken brauchte. Dass meine kleinen Brüste und meine allgemein sehr schmächtige Statur kein Grund waren, sich zu schämen. Und je mehr ich diese neuen Gedanken zulassen konnte, desto besser wurde ich.
Irgendwann verwandelte ich mich von einem Seestern zu einer Katze. Statt leise schnaufend dazuliegen, schnurrte und fauchte ich, wenn es angebracht war. Ich bewegte mich mit, lernte, dass andere Stellungen ihren eigenen, heißen Reiz besaßen. Ich lernte zu reiten. Zu knien. Wechselte je nach Belieben zwischen devot und dominant. Gab mal den Ton ab. Ließ mich wann anders lenken.
Doch so viel dazu.
Kommen wir zur Hinterpforte. 😈
Ein Abend auf der Reeperbahn
Mein Freund und ich besuchten die Reeperbahn. Im Gegensatz zu anderen Wochenenden nicht, um in den Clubs zu feiern. Nö. Wir wollten in Ruhe, nach einem Besuch des Hamburger Doms, über die laute Meile flanieren. Eine Kleinigkeit essen und dann nach Hause fahren. Etwas im Fernsehen gucken und dann ins Bett gehen.
Pläne sind das eine, die Realität dagegen etwas vollkommen anderes.
Eines sympathischen Werbers sei Dank betraten wir einen Sexshop. Dieser war sehr groß und befand sich auf insgesamt zwei großflächigen Ebenen. Und wow, was wir da alles zu sehen bekommen haben …
Pornos, Dessous, Toys, Fetische, Käfige, Galgen, Kreuze, Masken und ja – auch Dinge, die sich die Leute in den Hintern gesteckt haben. Eine Welt, die ich bis dato nicht kannte. Mein Freund war Feuer und Flamme dafür. Hielt mir mit einem Zwinkern Analplugs vor die Augen. Zeigte mir Perlen, Gels, Dildos mit steigendem Durchmesser und Duschen. Das Leuchten in seinen Augen verriet mir, dass er ein paar dieser Dinge gerne mit – und vor allem an mir – ausprobieren wollte.
Aber da ich in diesem Punkt absolut keine Erfahrungswerte aufweisen konnte, gab ich ihm direkt zu verstehen, dass daraus nichts werden würde.
Never ever!
Der pure Gedanke daran, sich etwas hinten einzuführen, war mit meiner Weltauffassung nicht zu vereinbaren.
»Da wird nichts reingesteckt. Da kommt höchstens etwas heraus.«
Aber das Wichtigste war: Ich wollte keine Schmerzen haben.
Er war enttäuscht, ließ es mich aber nicht spüren. Das mochte ich an ihm: Kein Druck, kein Zwang, dafür absolutes Verständnis.
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Nein heißt Nein. Und manchmal arbeitet es danach trotzdem im Kopf.
Mein klares »Nein« hatte den Gedanken Analsex aus seinem Kopf gefegt. Wir stöberten weiter. Ich rang mich sogar dazu durch, neue Unterwäsche zu kaufen, die so knapp war, dass der Stoff eigentlich kaum noch der Rede wert gewesen wäre. Dann saßen wir auch schon in der S-Bahn auf dem Weg in Richtung Elbgaustraße. Und während mein Freund dahindöste, ratterten meine Gedanken.
Aus einem Grund, den ich bis heute nicht raffe, ließ mich das Thema Analsex nicht los. In mir kribbelte es und ich begann zu verstehen, dass eine seltsame Neugier in mir wohnte. Woher diese so plötzlich kam, konnte ich mir nicht erklären. Doch ein Teil von mir fragte sich, wie es wäre, durch die verbotene Öffnung beglückt zu werden. Ich grübelte und grübelte, während am Fenster die in Dunkelheit liegenden Häuser vorbeizogen.
Es tut weh! Es ist nicht normal! Ein Penis hat an diesem Ort nichts zu suchen. Und noch einmal: ES TUT WEH!
Und trotz dieser warnenden Gedanken schaffte ich es nicht, Popoliebe aus meinem Kopf zu verbannen.
Als wir zu Hause ankamen, war ich plötzlich so geil, dass ich mir meinen Freund geschnappt habe. Der Sex war klasse. Intensiv. Aber nicht genug. Er mühte sich ab, mir einen Orgasmus zu verpassen. Fingerte mich, leckte fantastisch und fickte gut. Aber mein Gedankenkarussell kreiste um andere Säulen.
Als ich spürte, dass sein Höhepunkt näherkam, tat ich etwas, das ihn ziemlich geschockt hatte: Ich – auf ihm reitend – rollte von ihm herunter. Sagte, dass er stoppen solle.
Sein Blick? Schock pur.
Er dachte, süß wie er war, dass er mir aus Versehen wehgetan hatte.
Der Moment, in dem ich mich umentschied
Ich atmete durch. Nahm meinen Mut zusammen und fragte ihn, ob er nicht … doch etwas hintenrum spielen wolle …
Er sah mich fragend an. Sein Blick schwankte zwischen Freude und Misstrauen. Wahrscheinlich dachte er, dass ich ein fieses Spielchen mit ihm treiben würde. Erst, als ich ihm versichern konnte, dass ich nichts Böses im Sinn hatte, hellte sich sein Blick auf und er begann zu strahlen. Etwas, das ich an Männern bis heute liebe: die unendliche Dankbarkeit, wenn sich eine Frau hintenrum öffnet.
Bevor er jedoch anfangen konnte, musste er versprechen, dass er es vorsichtig angehen würde. Ich wusste, dass er noch nie mit einer Frau Analsex hatte. Daher waren seine Erfahrungen – genau wie meine – quasi bei null.
Er willigte ein.
Was auch sonst.
Ganz langsam. Ganz vorsichtig. Ganz neu. 🍑
Und dann lag ich auch schon auf dem Bauch, den Kopf querliegend in einem Kissen vergraben. Ich hatte es mir so gemütlich gemacht, wie es nur möglich war. Als die Küsse kamen, schrak ich zunächst zusammen. Sie widmeten sich meinen Pobacken. Ganz langsam, ganz zärtlich, ganz heiß.
Ich war in diesem Moment der Ungewissheit so nass wie … hm … ein Wasserfall. Oder so ähnlich.
Als ich dann spürte, wie seine Zunge zwischen die Backen glitt und den Ring zum ersten Mal berührte, quiekte ich erschrocken. Ich hatte im Allgemeinen Schmerzen erwartet – doch in diesem Moment kitzelte es einfach. Und zwar extrem. Mein Hintern wand sich unter seinen Berührungen und es gelang mir erst nach ein paar Minuten, das Kitzeln in etwas Prickelndes zu verwandeln.
Er leckte weiter. Da es auch für ihn das erste Mal war, wirkte es zunächst etwas unbeholfen. Doch er fand seinen Takt. Und je öfter er um den Schließmuskel kreiste, desto entspannter wurde ich. Ich lernte, das Gefühl von Nässe und Druck auf meinem Anus zu genießen. Das war einfach, denn noch steckte nichts in mir.
Noch.
Irgendwann wurde er mutiger. Verstärkte den Druck der Zunge, sodass sie sich anschickte, in meinem Loch zu versinken. Zum ersten Mal in meinem Leben spürte ich eine leichte Dehnung an jener Stelle, die durch Lust und Ekstase ausgelöst wurde.
Und puh, diese hatte etwas.
Und ja, ich genoss es!
Das änderte sich jedoch, als er seinen Finger ins Spiel einband. Fand ich es zunächst noch okay, wie er den Ring mit der Spitze umkreiste und mich neckte, war es etwas ganz anderes, als dieser plötzlich seinen Weg in mich suchte. Als er schließlich tiefer glitt, krallte ich mich ins Laken. Und das, obwohl der Finger im Vergleich zu seinem Penis doch sehr dünn war.
Das Gefühl, dass etwas von außen in meinen Hintern eindrang, war echt spooky. Sofort hatte ich dieses bohrende Fremdkörpergefühl und den Drang, das, was da nicht hingehörte, loswerden zu wollen. Doch der Finger blieb. Glitt tiefer.
Plötzlich schämte ich mich und hoffte, dass mein Freund in mir nicht auf etwas stoßen würde, das mir peinlich sein würde.
Aber belassen wir es dabei.
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Er begann, seinen Finger langsam vor- und zurückzubewegen. Dazu nutzte er viel Gleitgel, sodass es bald ordentlich schmatzte. Währenddessen küsste er meinen Po. Meinen Rücken. Er war sehr zärtlich und einfühlsam. Und doch krallte ich mich noch immer ins Laken. Hatte die Lider fest geschlossen. Horchte in mich hinein und hoffte, dass der Schmerz, der sanft im Hintergrund lauerte, ausbleiben würde.
Als er dann einen zweiten Finger hinzunahm, wurde es schwierig. Das Dehnungsgefühl wuchs schnell und pendelte irgendwo zwischen »gerade so okay« und »aua!«. Doch noch überwog meine Neugier auf das, was da noch kommen möge. Als mein Freund mich schließlich fragte, ob er weitermachen dürfe, nickte ich hastig.
»Mach es!«
Er fickte mich mit zwei Fingern. Das Schmatzen wurde mit zunehmender Geschwindigkeit lauter. Urplötzlich erstarb es und die Finger verschwanden. Statt ihrer bemerkte ich seine Hände, die er sanft an meine Hüften legte. Er zog mich auf die Knie. Ich schluckte, da ich wusste, dass es nun ins nächste Level gehen würde.
Witzigerweise pulsierte mein Anus. Und das war für mich total ungewohnt. Als mein Freund schließlich das kalte Gel aus der Tube drückte und es direkt zwischen meine Backen tropfte, quiekte ich abermals und beschwerte mich bitterlich. Witzig, dass ausgerechnet dieser Moment dafür sorgte, dass ich mit ihm schimpfte.
Er entschuldigte sich und alles war vergessen. Er verteilte das Gel gründlich und schmierte die Hinterpforte. Ich dagegen zog ein großes Kissen heran und legte meinen Kopf und Oberkörper darauf ab, das Gesäß offen erhoben. Ich hörte ein schmieriges Flatschen, das mir sagte, dass auch sein Penis mit Gel bedacht wurde.
Ich atmete tief ein und aus. Wusste, dass der Moment unmittelbar bevorstand. Ich legte all meine Kraft daran, mich zu entspannen. Den Muskel zu lösen. Ich wollte auf keinen Fall verkrampfen. Denn das würde wehtun, da war ich mir sicher.
Er robbte hinter mich und baute sich auf. Schnell spürte ich seine Eichel, die durch meine Ritze glitt, bis sie auf den Anus traf und sich in dessen Mitte zentrierte.
Und dann passierte es.
Der Druck wuchs. Mein Freund setzte sein Vorhaben in die Tat um. Schob sein bestes Stück voran. Langsam, nur ganz langsam, weitete mich sein Speer. Ich stöhnte. Es tat tatsächlich weh, aber nur, weil ich mein Vorhaben vergessen hatte und total dicht machte. Ich buckelte wie eine Katze und musste mich dazu zwingen, locker zu lassen. Und es gelang mir schließlich.
Er drang tiefer. Nahm sich seinen Platz. Millimeter für Millimeter. Und dann war es plötzlich geschafft: Der engste Punkt war überwunden.
Und plötzlich ging alles ganz rasch vonstatten.
Der Penis versank in mir. Ich stöhnte. Nein – ich keuchte. Das Gefühl war so surreal und irre, dass ich zu mehr vorerst nicht in der Lage war. Als dann die Stoßbewegungen einsetzten, war mein Körper ein Wunderland aus den seltsamsten Gefühlen. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir sicher, dass ich jeden Moment abbrechen würde. Und so litt ich schweigend, in der Hoffnung, dass es besser werden würde.
Und was soll ich sagen?
Es wurde besser!
Das Dehnungsgefühl wurde mit jeder Stoßrunde schwächer. Irgendwann hielt sich auch der Schmerz in Grenzen. Es war zwar immer noch unangenehm, doch gerade so aushaltbar. Mein Freund dagegen hatte sich kaum unter Kontrolle. Er war so geil und angestachelt, dass ich förmlich spüren konnte, wie schwer es ihm fiel, nicht vollkommen durchzudrehen und zu Rudi Rammler persönlich zu mutieren. Zum Glück hatte der Sex, den wir vorher gehabt hatten, seinen Orgasmusfüllbalken gut anwachsen lassen.
Er entlud sich brüllend in meinen Hintern. Auch etwas, das sich krass fremd anfühlte. Hitze, Masse, Schmierung. Alles in allem. Absolut Bio.
Oh Lord, war er danach dankbar.
Während ich mich auf die Seite fallen ließ, begann er, mich müde keuchend zu massieren. Nun stellt euch mal vor, wie skurril es ist, wenn dich jemand massiert, während du mit einem zuckenden Anus im Bett liegst und langsam durch das geweitete Loch ausläufst.
Heftig!
Eine absolute Grenzerfahrung! Weniger schlimm, als vorher gedacht. Aber anstrengend. Und mit Nachwirkungen. Die Popo-Penisarbeit spürte ich noch am nächsten Morgen.
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Und heute? 🔥
Analsex ist für mich im Bett ein absoluter Standard geworden. Ich habe ihn nicht nur regelmäßig am Set, sondern auch privat. Mit Mann und Frau. Mit Toys und ohne. Was jedoch immer mit am Start ist: eine Menge Leidenschaft. Denn ich kann ihn genießen. Weiß, wie ich mich vorbereite. Wie ich mich hingebe, ohne darunter zu leiden. Und das ist Gold wert.
Nicht nur, weil ich eigenen Genuss daraus ziehe.
Nein.
Genuss ist ein wichtiger Baustein für einen Anal-Pornodreh. Erst recht, wenn zwei oder mehr Kerle deinen Hintereingang nehmen.
Aus anfänglicher Ablehnung ist Lust geworden.
Aus Angst Ekstase.
Aus Sorge Vorfreude.
Und wie steht es um euch? Wie empfindest du Analsex, egal ob aktiv oder passiv? Lasst es mich wissen – ich bin gespannt. Ob per Mail oder hier in den Kommentaren, ich freue mich!
Eure Kim :-*